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| '''Das [[Stangenholz]] (S1, S2)'''. Während der [[Entwicklungsstufe]] des [[Stangenholz|Stangenholzes]] liegt der | | {| class="wikitable centre" width="100%" |
| [[Oberdurchmesser]] einer Bestockung zwischen 10 und 30 cm. Man unterscheidet '''[[Schwaches Stangenholz|schwaches
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| Stangenholz]] (S1)''', mit einem [[Oberdurchmesser]] zwischen 10 und 20 cm und '''[[Starkes Stangenholz|starkes
| | '''Deutsch: '''[[hatDeutsch::Schwaches Stangenholz]] |
| Stangenholz]] (S2)''' mit einem DO zwischen 20 und 30 cm. Dies ist die Lebensphase, in der die
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| Bäume das stärkste Streckungswachstum aufweisen. Als Folge davon findet hier auch die
| | '''Français: '''[[hatFrancais::Bas perchis]] |
| schnellste Zunahme des [[Wettbewerb|Wettbewerbs]] statt, da der von den Bäumen benötigte Lebens- bzw.
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| Kronen-Raum exponentiell zur Baumhöhe ansteigt. Die logische Folge davon ist eine immer
| | '''Italiano: '''[[hatItaliano::Perticaia bassa]] |
| deutlicher ausgeprägte soziale Ausdifferenzierung innerhalb des Kollektives, was den Beginn
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| des Phänomens der natürlichen [[Astreinigung]] darstellt sowie im Endeffekt zum Absterben bzw.
| | '''English: '''[[hatEnglish::Early pole stage]] |
| zum Ausscheiden der sozial niedrigsten Elemente Siehe Abb. 3.4.
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| [[Image: abb_3.4.png|450px]] | | [[HatUmsetzung::Positive Umsetzung|Positive Umsetzung noch möglich]] |
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| '''Abb. 3.4:''' Soziale Differenzierung und ihre Folgen in der Entwicklungsstufe des Stangenholzes.
| | {{#ask: [[hatEntwicklungsstufe::Schwaches Stangenholz]]|format=table|mainlabel=Relevante Seiten}} |
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| Bezüglich Mortalität unterscheidet man zwischen dem '''natürlichen Ausscheiden ersten
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| Grades''', durch das Ausscheiden der Bäume aufgrund äusserer (exogener) Einflüsse (Fröste,
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| Krankheiten) gegenüber dem '''natürlichen Ausscheiden des zweiten Grades''' unter dem Effekt
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| des Wettbewerbes. Letzterer wird umso grösser, je länger mit den künstlichen, regulierenden
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| Waldbaueingriffen zugewartet wird und je gemässigter und zurückhaltender sie ausfallen.
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| Der [[Wettbewerb]] bewirkt eine Erhöhung des '''Schlankheitsgrades''' der Stämme oder das '''h/d Verhältnis'''. Als Folge davon erhöht sich auch das Risiko von Schäden durch aufliegende
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| Schneelasten (Schneebruch- und Schneedruckschäden). Nach den Beobachtungen von Kodrik
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| (1970, 1972, 1982)[[Referenz::Kodrik;1970;Kodrik, J., 1970: Die Stabilität der Tanne gegen Schneebrüche. Lesnice Prace 49: 74-77.| ]]<ref>Kodrik, J., 1970: Die Stabilität der Tanne gegen Schneebrüche. Lesnice Prace 49: 74-77.</ref>[[Referenz::Kodrik;1972;Kodrik, J., 1972: Der Einfluss der bestandesbildenden Faktoren auf die Beschädigung der
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| Tannenbestände durch Schnee. Acta Fac. forest. Zvolen 14: 115-129.| ]]<ref>Kodrik, J., 1972: Der Einfluss der bestandesbildenden Faktoren auf die Beschädigung der
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| Tannenbestände durch Schnee. Acta Fac. forest. Zvolen 14: 115-129.</ref>[[Referenz::Kodrik;1982;Kodrik, J., 1982: Beurteilung dispositiver Eigenschaften von Kiefernbeständen gegenüber der
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| Intensität von Schneebruchschäden. Lesnictvi 28, 1: 43-57.| ]]<ref>Kodrik, J., 1982: Beurteilung dispositiver Eigenschaften von Kiefernbeständen gegenüber der
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| Intensität von Schneebruchschäden. Lesnictvi 28, 1: 43-57.</ref> in der Slowakei, lässt sich ein Maximum der Schneeschäden (Kronen- und Stammbrüche zusammengenommen) in den Altersklassen von 20-30 und 30-40 Jahre feststellen. Dabei fallen die Schäden in den gepflegten Beständen geringer aus als in unbehandelten. Bei korrekter Durchforstung betreffen sie ältere [[Entwicklungsstufe|Entwicklungsstufen]]. Siehe dazu Abb. 3.5.
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| [[Image: abb_3.5.png|600px]]
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| '''Abb. 3.5''': Häufigkeit von Schneebruchschäden in Abhängigkeit des [[Alter|Bestandesalters]] (nach Altersklassen) und des Pflegezustandes. nach Kodrik, in: Rottmann (1985)[[Referenz::Rottmann;1985;Rottmann, M, 1985: Schneebruchschäden in Nadelholzbeständen. Sauerländer's Frankfurt, 159 S.| ]]<ref>Rottmann, M, 1985: Schneebruchschäden in Nadelholzbeständen. Sauerländer's Frankfurt, 159 S.</ref>
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| Die Unterteilung in [[Schwaches Stangenholz|schwaches]] und [[Starkes Stangenholz|starkes Stangenholz]] ist insbesondere aus pflegeorganisatorischen
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| Gründen wichtig. Im [[Schwaches Stangenholz|schwachen Stangenholz]] werden die Eingriffe zur
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| Stammzahlreduktion noch mit dem Gertel oder anderen manuellen Werkzeugen ausgeführt.
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| ==Referenzen==
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| <references/>
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| [[HatUmsetzung::Positive Umsetzung]]
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| [[Category: Stangenholz]]
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| [[Category: Schwaches Stangenholz]] | | [[Category: Schwaches Stangenholz]] |
| [[Category: Starkes Stangenholz]]
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| [[Category: Entwicklungsstufe]]
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| [[Category: Umsetzung]]
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