5.2.3 Wirkung auf Bestandeszuwachs

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Die Durchforstung ist nicht Selbstzweck, sondern strebt die Steuerung der Volumen- und Wertproduktion an. Die Volumenproduktion hängt schlussendlich vom Stück-Volumen- Verhältnis ab oder wie Utschig (2000) sehr treffend nennt der Mengeneffekt. Das Suchen optimaler Leistungen ist eine Gratwanderung zwischen Erhaltung dichter Bestockungen und Baumreduktion zur Konzentration des Wachstums auf weniger mit besserem Durchmesserzuwachs, ohne dabei Produktionsverluste zu verursachen. Die Frage der Kompensation der Wuchskräfte steht im Zentrum der Überlegungen. Entscheidend dabei ist also die Frage der Standraumausnützung. Auch wenn heute die Wertschöpfung sich auf nur einen Teil des Baumkollektives (die Wertträger), und sogar Stücke davon (den unteren Stammteil) konzentriert, ist es wichtig, die Gesetzmässigkeit der Bestandesproduktion zu kennen.

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