4.4 Massnahmen der Pflegeeingriffe: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Wiki Waldmanagement
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 11: Zeile 11:
[[Category:Die Nutzungsprinzipien]]
[[Category:Die Nutzungsprinzipien]]
[[Category:Massnahmen der Pflegeeingriffe]]
[[Category:Massnahmen der Pflegeeingriffe]]
[[Category:Defintion]]
[[Category:Definition]]
[[Category:Bestand]]
[[Category:Bestand]]

Version vom 20. Januar 2015, 15:20 Uhr

Einer der wichtigsten Massnahme bei der Realisierung der Pflegeeffekte ist die periodisch wiederkehrende Entnahme von Bäumen. Wir bezeichnen sie als Stammzahlreduktion, wenn sie während der Entwicklungsstufen des Jungwuchses und der Dickung erfolgen. Ab dem Stangenholz spricht man von Durchforstungen. Die grosse Kunst der Waldpflege, besteht nundarin, im geeignetsten Moment und mit der richtigen Stärke einzugreifen, d.h. zu jenem Zeitpunkt, wenn der Bestand am besten reagieren kann, sowie neuerdings auch in Rücksicht auf ein optimales Verhältnis der Kosten-Gesamtwirkung.

Geht man in einer situativen und differenzierten Betrachtung der Bäume im Bestand nach, ergibt sich eine heutigen etwas abgeänderten Ausrichtung der Durchforstungseingriffe als früher. Die grosse Neuorientierung in der Durchforstung ist, dass die Massnahmen nicht mehr wie früher als flächendeckende Eingriffe ausgerichtet werden, sondern als gezielt um bestimmte Baumgruppen (Gerüst- oder Auslesebäume). Wir sprechen hier von situativen Eingriffen. Damit wird der Ausdruck situativ in zweifacher Hinsicht gemeint, bezüglich der Zielvorgabe (Z-Bäume oder nicht) einerseits sowie bezüglich der Tatsache dass die Befreiung je nach soziale Position und Bekronungsgrad anders ausfallen.

Was die Eingriffsstärke und auch Wiederkehr betrifft, muss die richtige Dosierung gefunden werden, um zur Erreichung der gewünschten Effekte d.h. der Anzahl zu eliminierenden Bäume und gleichzeitig eine günstig wirkende Umgebung zu schaffen.

Auch sehen