Ertragsniveau
Schober (1987) <ref>Schober, R., 1987: Durchforstung nach Zahlen? Allg. Forst- u. J.- Ztg. 159, 10: 174-183.</ref> hat aber auf die Tatsache aufmerksam gemacht, dass die grossen Unterschiede des Ertragsniveaus einen Einfluss auf die Produktionsoptimierung ausüben könnten. Unter Ertragsniveau versteht man die bonitätsunabhängige Variation der Zuwachsleistungen. Ertragsniveauunterschiede zeichnen sich durch unterschiedliche Grundflächenhaltungen und bessere Wuchsleistungen (Schütz, 1992) <ref name="Schütz">Schütz, J.-Ph., 1992 : Überlegungen zum Problems des Ertragsniveaus, seine Bedeutung und praktische Erfassung. Jahrestag. Deutsch. Verb. Forstl. ForschungsAnst., Sek. Ertragsk., 1.-3. Juni 1992 in Grillenburg, Sachsen : 1-14.</ref> aus. Sie lassen sich durch den Quotient Grundflächenzuwachs (oder Volumenzuwachs) zu Höhenzuwachs ausweisen (Bégin und Schütz, 1994) <ref>Bégin, J., Schütz, J.-Ph., 1994: Estimation of total yield of Douglas fir by means of incomplete growth series. Ann. Sci. For. 51, 4: 345-355.</ref>. Hohes Ertragsniveau bedeutet, dass die Wettbewerbssituation anders ist bei sonst gleichem Entwicklungszustand und Bonitäten. Dies soll Auswirkung auf sowohl Leistungen wie Stabilität haben. Weil hohes Ertragsniveau insbesonders in Bergwäldern, namentlich in den Voralpen, zu finden sind (Schütz, 1992) <ref name="Schütz">Schütz, J.-Ph., 1992 : Überlegungen zum Problems des Ertragsniveaus, seine Bedeutung und praktische Erfassung. Jahrestag. Deutsch. Verb. Forstl. ForschungsAnst., Sek. Ertragsk., 1.-3. Juni 1992 in Grillenburg, Sachsen : 1-14.</ref>, soll das Problem für unser Land relevant sein.
Referenzen
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