Jungwuchs: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 26. Januar 2017, 15:32 Uhr
Der Jungwuchs (J, K) besteht aus jungen Bäumen, welche normalerweise die Krautschicht überragen, jedoch die Höhe von 1.3 m, auf welcher üblicherweise der Stammdurchmesser gemessen wird, in der Regel noch nicht erreicht haben. Nach der Art der Vermehrung unterscheidet man zwischen dem natürlichen Jungwuchs (J), welcher aus natürlicher Ansamung hochgewachsen ist und der Pflanzung bzw. Kultur (K). Für den natürlichen Jungwuchs sind eine sehr hohe Pflanzendichte und eine Variabilität im Alter und der Statur der einzelnen Bäumchen kennzeichnende Merkmale. Oft vermag er die Fläche jedoch nur unvollständig zu bedecken, was deshalb erlaubt künstliche Ausbesserungen oder Ergänzungspflanzungen in Betracht zu ziehen. Die Kultur ist dadurch gekennzeichnet, dass der Kronenschluss, d.h. der Moment, in dem sich die Kronen der Bäume berühren und somit ein kompaktes Kollektiv bilden, noch nicht erreicht ist. Aufgrund der Statur und der Höhe der Bäume ist dieser Entwicklungszustand noch stark durch den Wildverbiss und durch Fröste gefährdet. Die Frostgefährdung ist auf reliefbedingten Standorten wie Talkesseln, Depressionen oder Mulden sehr hoch.