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	<title>Wiki Waldmanagement - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Schicht</title>
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		<updated>2017-02-08T16:03:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;147.87.242.117: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[hatHorizontale Struktur:: Horizontale Struktur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category: Schicht]]&lt;br /&gt;
[[Category: Oberschicht]]&lt;br /&gt;
[[Category: Unterschicht]]&lt;br /&gt;
[[Category: Gleichförmiger Bestand]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>147.87.242.117</name></author>
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		<id>http://students.siwawa.org/index.php?title=Vertikale_Struktur&amp;diff=4105</id>
		<title>Vertikale Struktur</title>
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		<updated>2017-02-08T16:03:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;147.87.242.117: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Category: Vertikale Struktur]]&lt;br /&gt;
[[Category: Gleichförmiger Bestand]]&lt;br /&gt;
[[Category: Ungleichförmiger Bestand]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>147.87.242.117</name></author>
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		<id>http://students.siwawa.org/index.php?title=Kategorie:Gleichf%C3%B6rmiger_Bestand&amp;diff=4104</id>
		<title>Kategorie:Gleichförmiger Bestand</title>
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		<updated>2017-02-08T16:02:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;147.87.242.117: Die Seite wurde neu angelegt: „Subcategory of:: Vertikale Struktur“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Subcategory of:: Vertikale Struktur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>147.87.242.117</name></author>
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		<id>http://students.siwawa.org/index.php?title=Bestandesform&amp;diff=4102</id>
		<title>Bestandesform</title>
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		<updated>2017-02-08T15:59:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;147.87.242.117: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Unter &#039;&#039;&#039;[[Bestandesform]]&#039;&#039;&#039; versteht man den charakteristischen Aspekt der Bestockung, der aus&lt;br /&gt;
ihrer Grundform und der waldbaulichen Behandlung hervorgeht. Typologisch unterscheidet man&lt;br /&gt;
grundsätzlich die folgenden Bestandesformen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abkürzung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;H: [[Hochwald]], aus flächenweiser Verjüngung stammend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;P: Hochwald, mit plenterartigem Charakter oder eigentlicher [[Plenterwald]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;M: [[Mittelwald]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;M +: = oberholzreicher Mittelwald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;M -: = oberholzarmer Mittelwald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;(M): = [[Mittelwald in Überführung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;N: [[Niederwald]];&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;(N): = [[Niederwald in Überführung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vollständigkeit halber kann man diesen gebräuchlichen Formen noch die &#039;&#039;&#039;Überhälter&#039;&#039;&#039;, die&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Waldweide&#039;&#039;&#039; (oder Wytweide) und weitere kaum mehr übliche Formen agro-forstlicher&lt;br /&gt;
Mischnutzung wie etwa die &#039;&#039;&#039;Selven&#039;&#039;&#039; (oder Fruchtplantage, Fruchthaine) oder den &#039;&#039;&#039;Schneitelbetrieb&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
(abschneiden von belaubten Ästen zur Gewinnung von Futter und Streu) und&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kopfholzbetrieb&#039;&#039;&#039; (z.B. zur Gewinnung von Ruten für die Korbflechterei) hinzufügen sowie die&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Korkgewinnungsplantagen&#039;&#039;&#039; sowie verschiedene Formen von Plantagenwirtschaft oder&lt;br /&gt;
Lignikultur, z.B. Pappelkulturen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Bestandesform]]&lt;br /&gt;
[[Category:Hochwald]]&lt;br /&gt;
[[Category:Plenterwald]]&lt;br /&gt;
[[Category:Mittelwald]]&lt;br /&gt;
[[Category:Mittelwald in Überführung]]&lt;br /&gt;
[[Category:Niederwald]]&lt;br /&gt;
[[Category:Niederwald in Überführung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>147.87.242.117</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://students.siwawa.org/index.php?title=Entwicklungsstufe&amp;diff=4101</id>
		<title>Entwicklungsstufe</title>
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		<updated>2017-02-08T15:57:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;147.87.242.117: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die [[Entwicklungsstufe|Entwicklungsstufen]] sind in Oberdurchmesserklassen von 10 cm Breite unterteilt. Die&lt;br /&gt;
Bäume, die offensichtlich nicht dem zu beschreibenden Kollektiv angehören, so z.B. die&lt;br /&gt;
Überhälter, die extrem Vorwüchsigen und die Bäume eines Vorbaues, werden für die&lt;br /&gt;
Berechnung des [[Oberdurchmesser|Oberdurchmessers]] nicht miteinbezogen. Im besonderen Fall von zweischichtigen&lt;br /&gt;
Beständen, wo beide [[Schicht|Schichten]] für eine Hauptproduktion bestimmt sind, ist es&lt;br /&gt;
angebracht, den [[Oberdurchmesser]] für jede Schicht getrennt zu berechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir unterscheiden die folgenden [[Entwicklungsstufe|Entwicklungsstufen]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die [[Ansamung]] (A&#039;)&#039;&#039;&#039; beinhaltet die &#039;&#039;&#039;Keimlinge&#039;&#039;&#039; (junge Bäume, welche die Keimblätter noch&lt;br /&gt;
tragen) und den &#039;&#039;&#039;Aufwuchs&#039;&#039;&#039; (d.h. junge Bäume oder Sämlinge, mit verholztem Stängel, die erst&lt;br /&gt;
wenige Jahre alt sind und eine Höhe von maximal etwa 20-30 cm aufweisen). Dieser Zustand&lt;br /&gt;
verkörpert die Phase der Installation des jungen Waldes. Während dieser Zeit investieren die&lt;br /&gt;
Bäume ihre gesamten Kräfte in die Entwicklung ihres Tiefenwurzelsystems, um ein allfälliges&lt;br /&gt;
Austrocknen zu verhindern. Diese Phase der Entwicklung ist auch durch eine noch starke&lt;br /&gt;
Konkurrenzierung der kleinen Bäumchen durch die Unkrautvegetation der Krautschicht&lt;br /&gt;
gekennzeichnet. Im forstlichen Sprachgebrauch werden auch verschiedene Formen der&lt;br /&gt;
Ansamung unterschieden, je nach der Verbreitungsart der Samen, nämlich einerseits den sog.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aufschlag&#039;&#039;&#039; für Baumarten mit schweren Samen ([[Baumart::Eiche]], [[Baumart::Buche]], [[Baumart::Edelkastanie]], etc.) und&lt;br /&gt;
andererseits den &#039;&#039;&#039;Anflug&#039;&#039;&#039; für windverfrachtete Samen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der [[Jungwuchs]] (J, K)&#039;&#039;&#039; besteht aus jungen Bäumen, welche normalerweise die Krautschicht&lt;br /&gt;
überragen, jedoch die Höhe von 1.3 m, auf welcher üblicherweise der Stammdurchmesser&lt;br /&gt;
gemessen wird, in der Regel noch nicht erreicht haben. Nach der Art der Vermehrung&lt;br /&gt;
unterscheidet man zwischen dem &#039;&#039;&#039;[[Naturverjüngung|natürlichen Jungwuchs]] (J)&#039;&#039;&#039;, welcher aus natürlicher&lt;br /&gt;
Ansamung hochgewachsen ist und der [[Pflanzung]] bzw. &#039;&#039;&#039;[[Kunstverjüngung|Kultur]] (K)&#039;&#039;&#039;. Für den [[Naturverjüngung|natürlichen&lt;br /&gt;
Jungwuchs]] sind eine sehr hohe Pflanzendichte und eine Variabilität im Alter und der Statur der&lt;br /&gt;
einzelnen Bäumchen kennzeichnende Merkmale. Oft vermag er die Fläche jedoch nur&lt;br /&gt;
unvollständig zu bedecken, was deshalb erlaubt künstliche Ausbesserungen oder [[Pflanzung|Ergänzungspflanzungen]]&lt;br /&gt;
in Betracht zu ziehen. Die [[Pflanzung|Kultur]] ist dadurch gekennzeichnet, dass der&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kronenschluss&#039;&#039;&#039;, d.h. der Moment, in dem sich die Kronen der Bäume berühren und somit ein&lt;br /&gt;
kompaktes Kollektiv bilden, noch nicht erreicht ist. Aufgrund der Statur und der Höhe der&lt;br /&gt;
Bäume ist dieser Entwicklungszustand noch stark durch den Wildverbiss und durch Fröste&lt;br /&gt;
gefährdet. Die Frostgefährdung ist auf reliefbedingten Standorten wie Talkesseln, Depressionen&lt;br /&gt;
oder Mulden sehr hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die [[Dickung]] (D)&#039;&#039;&#039;. Ab dem Dickungsstadium grenzen sich die [[Entwicklungsstufe|Entwicklungsstufen]] in [[Oberdurchmesser]]-&lt;br /&gt;
Klassen von jeweils 10 cm ab. Die [[Dickung]] stellt eine Jungbestockung mit einem [[Oberdurchmesser]] von maximal 10 cm dar. Dies ist der Lebensabschnitt, bei dem der&lt;br /&gt;
Kronenschluss im allgemeinen erreicht wird und bei welchem der [[Wettbewerb]] im Innern des&lt;br /&gt;
Kollektives beginnt und somit zu einer sozialen Differenzierung (Hierarchie) führt. Als weitere&lt;br /&gt;
typische Eigenschaft der [[Dickung|Dickungsstufe]] kann auch ihre Undurchdringlichkeit genannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich Formen des [[Wettbewerb|Wettbewerbes]] unterscheidet man zwischen der &#039;&#039;&#039;[[Interspezifische Konkurrenz|interspezifischen Konkurrenz]]&#039;&#039;&#039;, d.h. der Konkurrenz im eigentlichen Sinne, die den Kampf zwischen den jungen&lt;br /&gt;
Bäumen und der nicht baumartigen Vegetation beschreibt, und der &#039;&#039;&#039;[[Intraspezifische Konkurrenz|intraspezifischen Konkurrenz]]&#039;&#039;&#039; oder der Konkurrenz zwischen den forstlich erwünschten Bäumen, in der Regel&lt;br /&gt;
derselben Art, (siehe Abb. 3.3).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:abb_3.3.png|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Abb. 3.3&#039;&#039;&#039;: Interspezifische und intraspezifische Konkurrenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das [[Stangenholz]] (S1, S2)&#039;&#039;&#039;. Während der [[Entwicklungsstufe]] des [[Stangenholz|Stangenholzes]] liegt der&lt;br /&gt;
[[Oberdurchmesser]] einer Bestockung zwischen 10 und 30 cm. Man unterscheidet &#039;&#039;&#039;[[Schwaches Stangenholz|schwaches&lt;br /&gt;
Stangenholz]] (S1)&#039;&#039;&#039;, mit einem [[Oberdurchmesser]] zwischen 10 und 20 cm und &#039;&#039;&#039;[[Starkes Stangenholz|starkes&lt;br /&gt;
Stangenholz]] (S2)&#039;&#039;&#039; mit einem DO zwischen 20 und 30 cm. Dies ist die Lebensphase, in der die&lt;br /&gt;
Bäume das stärkste Streckungswachstum aufweisen. Als Folge davon findet hier auch die&lt;br /&gt;
schnellste Zunahme des [[Wettbewerb|Wettbewerbs]] statt, da der von den Bäumen benötigte Lebens- bzw.&lt;br /&gt;
Kronen-Raum exponentiell zur Baumhöhe ansteigt. Die logische Folge davon ist eine immer&lt;br /&gt;
deutlicher ausgeprägte soziale Ausdifferenzierung innerhalb des Kollektives, was den Beginn&lt;br /&gt;
des Phänomens der natürlichen [[Astreinigung]] darstellt sowie im Endeffekt zum Absterben bzw.&lt;br /&gt;
zum Ausscheiden der sozial niedrigsten Elemente Siehe Abb. 3.4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image: abb_3.4.png|450px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Abb. 3.4:&#039;&#039;&#039; Soziale Differenzierung und ihre Folgen in der Entwicklungsstufe des Stangenholzes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich Mortalität unterscheidet man zwischen dem &#039;&#039;&#039;natürlichen Ausscheiden ersten&lt;br /&gt;
Grades&#039;&#039;&#039;, durch das Ausscheiden der Bäume aufgrund äusserer (exogener) Einflüsse (Fröste,&lt;br /&gt;
Krankheiten) gegenüber dem &#039;&#039;&#039;natürlichen Ausscheiden des zweiten Grades&#039;&#039;&#039; unter dem Effekt&lt;br /&gt;
des Wettbewerbes. Letzterer wird umso grösser, je länger mit den künstlichen, regulierenden&lt;br /&gt;
Waldbaueingriffen zugewartet wird und je gemässigter und zurückhaltender sie ausfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Wettbewerb]] bewirkt eine Erhöhung des &#039;&#039;&#039;Schlankheitsgrades&#039;&#039;&#039; der Stämme oder das &#039;&#039;&#039;h/d Verhältnis&#039;&#039;&#039;. Als Folge davon erhöht sich auch das Risiko von Schäden durch aufliegende&lt;br /&gt;
Schneelasten (Schneebruch- und Schneedruckschäden). Nach den Beobachtungen von Kodrik&lt;br /&gt;
(1970, 1972, 1982)[[Referenz::Kodrik;1970;Kodrik, J., 1970: Die Stabilität der Tanne gegen Schneebrüche. Lesnice Prace 49: 74-77.| ]]&amp;lt;ref&amp;gt;Kodrik, J., 1970: Die Stabilität der Tanne gegen Schneebrüche. Lesnice Prace 49: 74-77.&amp;lt;/ref&amp;gt;[[Referenz::Kodrik;1972;Kodrik, J., 1972: Der Einfluss der bestandesbildenden Faktoren auf die Beschädigung der&lt;br /&gt;
Tannenbestände durch Schnee. Acta Fac. forest. Zvolen 14: 115-129.| ]]&amp;lt;ref&amp;gt;Kodrik, J., 1972: Der Einfluss der bestandesbildenden Faktoren auf die Beschädigung der&lt;br /&gt;
Tannenbestände durch Schnee. Acta Fac. forest. Zvolen 14: 115-129.&amp;lt;/ref&amp;gt;[[Referenz::Kodrik;1982;Kodrik, J., 1982: Beurteilung dispositiver Eigenschaften von Kiefernbeständen gegenüber der&lt;br /&gt;
Intensität von Schneebruchschäden. Lesnictvi 28, 1: 43-57.| ]]&amp;lt;ref&amp;gt;Kodrik, J., 1982: Beurteilung dispositiver Eigenschaften von Kiefernbeständen gegenüber der&lt;br /&gt;
Intensität von Schneebruchschäden. Lesnictvi 28, 1: 43-57.&amp;lt;/ref&amp;gt; in der Slowakei, lässt sich ein Maximum der Schneeschäden (Kronen- und Stammbrüche zusammengenommen) in den Altersklassen von 20-30 und 30-40 Jahre feststellen. Dabei fallen die Schäden in den gepflegten Beständen geringer aus als in unbehandelten. Bei korrekter Durchforstung betreffen sie ältere [[Entwicklungsstufe|Entwicklungsstufen]]. Siehe dazu Abb. 3.5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image: abb_3.5.png|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Abb. 3.5&#039;&#039;&#039;: Häufigkeit von Schneebruchschäden in Abhängigkeit des [[Alter|Bestandesalters]] (nach Altersklassen) und des Pflegezustandes. nach Kodrik, in: Rottmann (1985)[[Referenz::Rottmann;1985;Rottmann, M, 1985: Schneebruchschäden in Nadelholzbeständen. Sauerländer&#039;s Frankfurt, 159 S.| ]]&amp;lt;ref&amp;gt;Rottmann, M, 1985: Schneebruchschäden in Nadelholzbeständen. Sauerländer&#039;s Frankfurt, 159 S.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unterteilung in [[Schwaches Stangenholz|schwaches]] und [[Starkes Stangenholz|starkes Stangenholz]] ist insbesondere aus pflegeorganisatorischen&lt;br /&gt;
Gründen wichtig. Im [[Schwaches Stangenholz|schwachen Stangenholz]] werden die Eingriffe zur&lt;br /&gt;
Stammzahlreduktion noch mit dem Gertel oder anderen manuellen Werkzeugen ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Bezeichnung [[Jungwald]] versteht man die Gesamtheit aller [[Entwicklungsstufe|Entwicklungsstufen]] vom&lt;br /&gt;
[[Jungwuchs]] bis zum [[Stangenholz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Referezen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das [[Baumholz]] (B1, B2, B3)&#039;&#039;&#039;. Ab einem [[Oberdurchmesser]] von 30 cm befindet sich eine&lt;br /&gt;
Bestockung in der [[Entwicklungsstufe]] des Baumholzes, welches man folgendermassen weiter&lt;br /&gt;
unterteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Schwaches Baumholz|schwaches Baumholz]] (B1): [[Oberdurchmesser]] zwischen 30 und 40 cm&lt;br /&gt;
*[[Mittleres Baumholz|mittleres Baumholz]] (B2): [[Oberdurchmesser]] zwischen 40 und 50 cm&lt;br /&gt;
*[[Starkes Baumholz|starkes Baumholz]] (B3): [[Oberdurchmesser]] über 50 cm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gebrauch des Durchmessers als Kriterium zur Bestimmung der [[Entwicklungsstufe]] hat vor&lt;br /&gt;
allem wirtschaftliche Gründe, da ja eine enge Beziehung zwischen der Dicke der Bäume und&lt;br /&gt;
den daraus anfallenden Sortimenten besteht. Die Grenze von 50 cm entspricht, für die&lt;br /&gt;
[[Nadelholz|Nadelbäume]], im grossen und ganzen dem Übergang zur obersten Stärkenklasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Standorten mit schlechter Produktivität werden diese Dimensionen unter Umständen gar&lt;br /&gt;
nie erreicht. Folglich kann auf diesen Standorten, auch im Falle von physiologisch alten&lt;br /&gt;
Beständen, gar nicht mit eigentlichen starken Baumhölzern gemäss der obigen Definition&lt;br /&gt;
gerechnet werden. Andererseits hat aber auch die waldbauliche Behandlung selbst,&lt;br /&gt;
insbesondere der Durchforstungstätigkeit, einen deutlichen Einfluss auf die Entwicklungsstufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:tabelle_3.6.png|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tabelle 3.6 :&#039;&#039;&#039; Abgrenzung der Entwicklungsstufen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Baumholz|Entwicklungsstufe des Baumholzes]] liegen die hauptsächlichen Risiken in den&lt;br /&gt;
Sturmschäden. Sie können in Form von &#039;&#039;&#039;Windbrüchen&#039;&#039;&#039; (Stamm-, Kronen- oder Stockbrüchen)&lt;br /&gt;
oder &#039;&#039;&#039;Windwürfen&#039;&#039;&#039; vorliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tabelle 3.6 fasst die gegenseitigen Abgrenzungen und hauptsächlichen Eigenschaften der&lt;br /&gt;
verschiedenen [[Entwicklungsstufe|Entwicklungsstufen]] zusammen. Die für die Höhe und die Dauer jedes&lt;br /&gt;
Entwicklungszustandes angegebenen Werte sind nur von hinweisendem Wert. Strikt gültig sie&lt;br /&gt;
sind nur für [[Baumart::Fichte]] unter mittleren Produktions- und Bonitätsbedingungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category: Entwicklungsstufe]]^&lt;br /&gt;
[[Category: Oberdurchmesser]]&lt;br /&gt;
[[Category: Jungwuchs]]&lt;br /&gt;
[[Category: Dickung]]&lt;br /&gt;
[[Category: Stangenholz]]&lt;br /&gt;
[[Category: Baumholz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>147.87.242.117</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://students.siwawa.org/index.php?title=Mittleres_Baumholz&amp;diff=4100</id>
		<title>Mittleres Baumholz</title>
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		<updated>2017-02-08T15:56:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;147.87.242.117: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Das [[Baumholz]] (B1, B2, B3)&#039;&#039;&#039;. Ab einem [[Oberdurchmesser]] von 30 cm befindet sich eine&lt;br /&gt;
Bestockung in der [[Entwicklungsstufe]] des Baumholzes, welches man folgendermassen weiter&lt;br /&gt;
unterteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Schwaches Baumholz|schwaches Baumholz]] (B1): [[Oberdurchmesser]] zwischen 30 und 40 cm&lt;br /&gt;
*[[Mittleres Baumholz|mittleres Baumholz]] (B2): [[Oberdurchmesser]] zwischen 40 und 50 cm&lt;br /&gt;
*[[Starkes Baumholz|starkes Baumholz]] (B3): [[Oberdurchmesser]] über 50 cm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gebrauch des Durchmessers als Kriterium zur Bestimmung der [[Entwicklungsstufe]] hat vor&lt;br /&gt;
allem wirtschaftliche Gründe, da ja eine enge Beziehung zwischen der Dicke der Bäume und&lt;br /&gt;
den daraus anfallenden Sortimenten besteht. Die Grenze von 50 cm entspricht, für die&lt;br /&gt;
[[Nadelholz|Nadelbäume]], im grossen und ganzen dem Übergang zur obersten Stärkenklasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Standorten mit schlechter Produktivität werden diese Dimensionen unter Umständen gar&lt;br /&gt;
nie erreicht. Folglich kann auf diesen Standorten, auch im Falle von physiologisch alten&lt;br /&gt;
Beständen, gar nicht mit eigentlichen starken Baumhölzern gemäss der obigen Definition&lt;br /&gt;
gerechnet werden. Andererseits hat aber auch die waldbauliche Behandlung selbst,&lt;br /&gt;
insbesondere der Durchforstungstätigkeit, einen deutlichen Einfluss auf die Entwicklungsstufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:tabelle_3.6.png|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tabelle 3.6 :&#039;&#039;&#039; Abgrenzung der Entwicklungsstufen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Baumholz|Entwicklungsstufe des Baumholzes]] liegen die hauptsächlichen Risiken in den&lt;br /&gt;
Sturmschäden. Sie können in Form von &#039;&#039;&#039;Windbrüchen&#039;&#039;&#039; (Stamm-, Kronen- oder Stockbrüchen)&lt;br /&gt;
oder &#039;&#039;&#039;Windwürfen&#039;&#039;&#039; vorliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category: Baumholz]]&lt;br /&gt;
[[Category: Schwaches Baumholz]]&lt;br /&gt;
[[Category: Mittleres Baumholz]]&lt;br /&gt;
[[Category: Starkes Baumholz]]&lt;br /&gt;
[[Category: Entwicklungsstufe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>147.87.242.117</name></author>
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		<title>Starkes Baumholz</title>
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		<updated>2017-02-08T15:56:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;147.87.242.117: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Das [[Baumholz]] (B1, B2, B3)&#039;&#039;&#039;. Ab einem [[Oberdurchmesser]] von 30 cm befindet sich eine&lt;br /&gt;
Bestockung in der [[Entwicklungsstufe]] des Baumholzes, welches man folgendermassen weiter&lt;br /&gt;
unterteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Schwaches Baumholz|schwaches Baumholz]] (B1): [[Oberdurchmesser]] zwischen 30 und 40 cm&lt;br /&gt;
*[[Mittleres Baumholz|mittleres Baumholz]] (B2): [[Oberdurchmesser]] zwischen 40 und 50 cm&lt;br /&gt;
*[[Starkes Baumholz|starkes Baumholz]] (B3): [[Oberdurchmesser]] über 50 cm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gebrauch des Durchmessers als Kriterium zur Bestimmung der [[Entwicklungsstufe]] hat vor&lt;br /&gt;
allem wirtschaftliche Gründe, da ja eine enge Beziehung zwischen der Dicke der Bäume und&lt;br /&gt;
den daraus anfallenden Sortimenten besteht. Die Grenze von 50 cm entspricht, für die&lt;br /&gt;
[[Nadelholz|Nadelbäume]], im grossen und ganzen dem Übergang zur obersten Stärkenklasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Standorten mit schlechter Produktivität werden diese Dimensionen unter Umständen gar&lt;br /&gt;
nie erreicht. Folglich kann auf diesen Standorten, auch im Falle von physiologisch alten&lt;br /&gt;
Beständen, gar nicht mit eigentlichen starken Baumhölzern gemäss der obigen Definition&lt;br /&gt;
gerechnet werden. Andererseits hat aber auch die waldbauliche Behandlung selbst,&lt;br /&gt;
insbesondere der Durchforstungstätigkeit, einen deutlichen Einfluss auf die Entwicklungsstufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:tabelle_3.6.png|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tabelle 3.6 :&#039;&#039;&#039; Abgrenzung der Entwicklungsstufen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Baumholz|Entwicklungsstufe des Baumholzes]] liegen die hauptsächlichen Risiken in den&lt;br /&gt;
Sturmschäden. Sie können in Form von &#039;&#039;&#039;Windbrüchen&#039;&#039;&#039; (Stamm-, Kronen- oder Stockbrüchen)&lt;br /&gt;
oder &#039;&#039;&#039;Windwürfen&#039;&#039;&#039; vorliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category: Baumholz]]&lt;br /&gt;
[[Category: Schwaches Baumholz]]&lt;br /&gt;
[[Category: Mittleres Baumholz]]&lt;br /&gt;
[[Category: Starkes Baumholz]]&lt;br /&gt;
[[Category: Entwicklungsstufe]]&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Das [[Baumholz]] (B1, B2, B3)&#039;&#039;&#039;. Ab einem [[Oberdurchmesser]] von 30 cm befindet sich eine&lt;br /&gt;
Bestockung in der [[Entwicklungsstufe]] des Baumholzes, welches man folgendermassen weiter&lt;br /&gt;
unterteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Schwaches Baumholz|schwaches Baumholz]] (B1): [[Oberdurchmesser]] zwischen 30 und 40 cm&lt;br /&gt;
*[[Mittleres Baumholz|mittleres Baumholz]] (B2): [[Oberdurchmesser]] zwischen 40 und 50 cm&lt;br /&gt;
*[[Starkes Baumholz|starkes Baumholz]] (B3): [[Oberdurchmesser]] über 50 cm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gebrauch des Durchmessers als Kriterium zur Bestimmung der [[Entwicklungsstufe]] hat vor&lt;br /&gt;
allem wirtschaftliche Gründe, da ja eine enge Beziehung zwischen der Dicke der Bäume und&lt;br /&gt;
den daraus anfallenden Sortimenten besteht. Die Grenze von 50 cm entspricht, für die&lt;br /&gt;
[[Nadelholz|Nadelbäume]], im grossen und ganzen dem Übergang zur obersten Stärkenklasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Standorten mit schlechter Produktivität werden diese Dimensionen unter Umständen gar&lt;br /&gt;
nie erreicht. Folglich kann auf diesen Standorten, auch im Falle von physiologisch alten&lt;br /&gt;
Beständen, gar nicht mit eigentlichen starken Baumhölzern gemäss der obigen Definition&lt;br /&gt;
gerechnet werden. Andererseits hat aber auch die waldbauliche Behandlung selbst,&lt;br /&gt;
insbesondere der Durchforstungstätigkeit, einen deutlichen Einfluss auf die Entwicklungsstufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:tabelle_3.6.png|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tabelle 3.6 :&#039;&#039;&#039; Abgrenzung der Entwicklungsstufen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Baumholz|Entwicklungsstufe des Baumholzes]] liegen die hauptsächlichen Risiken in den&lt;br /&gt;
Sturmschäden. Sie können in Form von &#039;&#039;&#039;Windbrüchen&#039;&#039;&#039; (Stamm-, Kronen- oder Stockbrüchen)&lt;br /&gt;
oder &#039;&#039;&#039;Windwürfen&#039;&#039;&#039; vorliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category: Baumholz]]&lt;br /&gt;
[[Category: Schwaches Baumholz]]&lt;br /&gt;
[[Category: Mittleres Baumholz]]&lt;br /&gt;
[[Category: Starkes Baumholz]]&lt;br /&gt;
[[Category: Entwicklungsstufe]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;147.87.242.117: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Das [[Baumholz]] (B1, B2, B3)&#039;&#039;&#039;. Ab einem [[Oberdurchmesser]] von 30 cm befindet sich eine&lt;br /&gt;
Bestockung in der [[Entwicklungsstufe]] des Baumholzes, welches man folgendermassen weiter&lt;br /&gt;
unterteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Schwaches Baumholz|schwaches Baumholz]] (B1): [[Oberdurchmesser]] zwischen 30 und 40 cm&lt;br /&gt;
*[[Mittleres Baumholz|mittleres Baumholz]] (B2): [[Oberdurchmesser]] zwischen 40 und 50 cm&lt;br /&gt;
*[[Starkes Baumholz|starkes Baumholz]] (B3): [[Oberdurchmesser]] über 50 cm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gebrauch des Durchmessers als Kriterium zur Bestimmung der [[Entwicklungsstufe]] hat vor&lt;br /&gt;
allem wirtschaftliche Gründe, da ja eine enge Beziehung zwischen der Dicke der Bäume und&lt;br /&gt;
den daraus anfallenden Sortimenten besteht. Die Grenze von 50 cm entspricht, für die&lt;br /&gt;
[[Nadelholz|Nadelbäume]], im grossen und ganzen dem Übergang zur obersten Stärkenklasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Standorten mit schlechter Produktivität werden diese Dimensionen unter Umständen gar&lt;br /&gt;
nie erreicht. Folglich kann auf diesen Standorten, auch im Falle von physiologisch alten&lt;br /&gt;
Beständen, gar nicht mit eigentlichen starken Baumhölzern gemäss der obigen Definition&lt;br /&gt;
gerechnet werden. Andererseits hat aber auch die waldbauliche Behandlung selbst,&lt;br /&gt;
insbesondere der Durchforstungstätigkeit, einen deutlichen Einfluss auf die Entwicklungsstufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:tabelle_3.6.png|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tabelle 3.6 :&#039;&#039;&#039; Abgrenzung der Entwicklungsstufen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Baumholz|Entwicklungsstufe des Baumholzes]] liegen die hauptsächlichen Risiken in den&lt;br /&gt;
Sturmschäden. Sie können in Form von &#039;&#039;&#039;Windbrüchen&#039;&#039;&#039; (Stamm-, Kronen- oder Stockbrüchen)&lt;br /&gt;
oder &#039;&#039;&#039;Windwürfen&#039;&#039;&#039; vorliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category: Baumholz]]&lt;br /&gt;
[[Category: Schwaches Baumholz]]&lt;br /&gt;
[[Category: Mittleres Baumholz]]&lt;br /&gt;
[[Category: Starkes Baumholz]]&lt;br /&gt;
[[Category: Entwicklungsstufe]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Starkes Stangenholz</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;147.87.242.117: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Das [[Stangenholz]] (S1, S2)&#039;&#039;&#039;. Während der [[Entwicklungsstufe]] des [[Stangenholz|Stangenholzes]] liegt der&lt;br /&gt;
[[Oberdurchmesser]] einer Bestockung zwischen 10 und 30 cm. Man unterscheidet &#039;&#039;&#039;[[Schwaches Stangenholz|schwaches&lt;br /&gt;
Stangenholz]] (S1)&#039;&#039;&#039;, mit einem [[Oberdurchmesser]] zwischen 10 und 20 cm und &#039;&#039;&#039;[[Starkes Stangenholz|starkes&lt;br /&gt;
Stangenholz]] (S2)&#039;&#039;&#039; mit einem DO zwischen 20 und 30 cm. Dies ist die Lebensphase, in der die&lt;br /&gt;
Bäume das stärkste Streckungswachstum aufweisen. Als Folge davon findet hier auch die&lt;br /&gt;
schnellste Zunahme des [[Wettbewerb|Wettbewerbs]] statt, da der von den Bäumen benötigte Lebens- bzw.&lt;br /&gt;
Kronen-Raum exponentiell zur Baumhöhe ansteigt. Die logische Folge davon ist eine immer&lt;br /&gt;
deutlicher ausgeprägte soziale Ausdifferenzierung innerhalb des Kollektives, was den Beginn&lt;br /&gt;
des Phänomens der natürlichen [[Astreinigung]] darstellt sowie im Endeffekt zum Absterben bzw.&lt;br /&gt;
zum Ausscheiden der sozial niedrigsten Elemente Siehe Abb. 3.4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image: abb_3.4.png|450px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Abb. 3.4:&#039;&#039;&#039; Soziale Differenzierung und ihre Folgen in der Entwicklungsstufe des Stangenholzes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich Mortalität unterscheidet man zwischen dem &#039;&#039;&#039;natürlichen Ausscheiden ersten&lt;br /&gt;
Grades&#039;&#039;&#039;, durch das Ausscheiden der Bäume aufgrund äusserer (exogener) Einflüsse (Fröste,&lt;br /&gt;
Krankheiten) gegenüber dem &#039;&#039;&#039;natürlichen Ausscheiden des zweiten Grades&#039;&#039;&#039; unter dem Effekt&lt;br /&gt;
des Wettbewerbes. Letzterer wird umso grösser, je länger mit den künstlichen, regulierenden&lt;br /&gt;
Waldbaueingriffen zugewartet wird und je gemässigter und zurückhaltender sie ausfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Wettbewerb]] bewirkt eine Erhöhung des &#039;&#039;&#039;Schlankheitsgrades&#039;&#039;&#039; der Stämme oder das &#039;&#039;&#039;h/d Verhältnis&#039;&#039;&#039;. Als Folge davon erhöht sich auch das Risiko von Schäden durch aufliegende&lt;br /&gt;
Schneelasten (Schneebruch- und Schneedruckschäden). Nach den Beobachtungen von Kodrik&lt;br /&gt;
(1970, 1972, 1982)[[Referenz::Kodrik;1970;Kodrik, J., 1970: Die Stabilität der Tanne gegen Schneebrüche. Lesnice Prace 49: 74-77.| ]]&amp;lt;ref&amp;gt;Kodrik, J., 1970: Die Stabilität der Tanne gegen Schneebrüche. Lesnice Prace 49: 74-77.&amp;lt;/ref&amp;gt;[[Referenz::Kodrik;1972;Kodrik, J., 1972: Der Einfluss der bestandesbildenden Faktoren auf die Beschädigung der&lt;br /&gt;
Tannenbestände durch Schnee. Acta Fac. forest. Zvolen 14: 115-129.| ]]&amp;lt;ref&amp;gt;Kodrik, J., 1972: Der Einfluss der bestandesbildenden Faktoren auf die Beschädigung der&lt;br /&gt;
Tannenbestände durch Schnee. Acta Fac. forest. Zvolen 14: 115-129.&amp;lt;/ref&amp;gt;[[Referenz::Kodrik;1982;Kodrik, J., 1982: Beurteilung dispositiver Eigenschaften von Kiefernbeständen gegenüber der&lt;br /&gt;
Intensität von Schneebruchschäden. Lesnictvi 28, 1: 43-57.| ]]&amp;lt;ref&amp;gt;Kodrik, J., 1982: Beurteilung dispositiver Eigenschaften von Kiefernbeständen gegenüber der&lt;br /&gt;
Intensität von Schneebruchschäden. Lesnictvi 28, 1: 43-57.&amp;lt;/ref&amp;gt; in der Slowakei, lässt sich ein Maximum der Schneeschäden (Kronen- und Stammbrüche zusammengenommen) in den Altersklassen von 20-30 und 30-40 Jahre feststellen. Dabei fallen die Schäden in den gepflegten Beständen geringer aus als in unbehandelten. Bei korrekter Durchforstung betreffen sie ältere [[Entwicklungsstufe|Entwicklungsstufen]]. Siehe dazu Abb. 3.5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image: abb_3.5.png|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Abb. 3.5&#039;&#039;&#039;: Häufigkeit von Schneebruchschäden in Abhängigkeit des [[Alter|Bestandesalters]] (nach Altersklassen) und des Pflegezustandes. nach Kodrik, in: Rottmann (1985)[[Referenz::Rottmann;1985;Rottmann, M, 1985: Schneebruchschäden in Nadelholzbeständen. Sauerländer&#039;s Frankfurt, 159 S.| ]]&amp;lt;ref&amp;gt;Rottmann, M, 1985: Schneebruchschäden in Nadelholzbeständen. Sauerländer&#039;s Frankfurt, 159 S.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unterteilung in [[Schwaches Stangenholz|schwaches]] und [[Starkes Stangenholz|starkes Stangenholz]] ist insbesondere aus pflegeorganisatorischen&lt;br /&gt;
Gründen wichtig. Im [[Schwaches Stangenholz|schwachen Stangenholz]] werden die Eingriffe zur&lt;br /&gt;
Stammzahlreduktion noch mit dem Gertel oder anderen manuellen Werkzeugen ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Referenzen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[HatUmsetzung::Positive Umsetzung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category: Stangenholz]]&lt;br /&gt;
[[Category: Schwaches Stangenholz]]&lt;br /&gt;
[[Category: Starkes Stangenholz]]&lt;br /&gt;
[[Category: Entwicklungsstufe]]&lt;br /&gt;
[[Category: Umsetzung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>147.87.242.117</name></author>
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		<title>Schwaches Stangenholz</title>
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		<updated>2017-02-08T15:54:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;147.87.242.117: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Das [[Stangenholz]] (S1, S2)&#039;&#039;&#039;. Während der [[Entwicklungsstufe]] des [[Stangenholz|Stangenholzes]] liegt der&lt;br /&gt;
[[Oberdurchmesser]] einer Bestockung zwischen 10 und 30 cm. Man unterscheidet &#039;&#039;&#039;[[Schwaches Stangenholz|schwaches&lt;br /&gt;
Stangenholz]] (S1)&#039;&#039;&#039;, mit einem [[Oberdurchmesser]] zwischen 10 und 20 cm und &#039;&#039;&#039;[[Starkes Stangenholz|starkes&lt;br /&gt;
Stangenholz]] (S2)&#039;&#039;&#039; mit einem DO zwischen 20 und 30 cm. Dies ist die Lebensphase, in der die&lt;br /&gt;
Bäume das stärkste Streckungswachstum aufweisen. Als Folge davon findet hier auch die&lt;br /&gt;
schnellste Zunahme des [[Wettbewerb|Wettbewerbs]] statt, da der von den Bäumen benötigte Lebens- bzw.&lt;br /&gt;
Kronen-Raum exponentiell zur Baumhöhe ansteigt. Die logische Folge davon ist eine immer&lt;br /&gt;
deutlicher ausgeprägte soziale Ausdifferenzierung innerhalb des Kollektives, was den Beginn&lt;br /&gt;
des Phänomens der natürlichen [[Astreinigung]] darstellt sowie im Endeffekt zum Absterben bzw.&lt;br /&gt;
zum Ausscheiden der sozial niedrigsten Elemente Siehe Abb. 3.4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image: abb_3.4.png|450px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Abb. 3.4:&#039;&#039;&#039; Soziale Differenzierung und ihre Folgen in der Entwicklungsstufe des Stangenholzes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich Mortalität unterscheidet man zwischen dem &#039;&#039;&#039;natürlichen Ausscheiden ersten&lt;br /&gt;
Grades&#039;&#039;&#039;, durch das Ausscheiden der Bäume aufgrund äusserer (exogener) Einflüsse (Fröste,&lt;br /&gt;
Krankheiten) gegenüber dem &#039;&#039;&#039;natürlichen Ausscheiden des zweiten Grades&#039;&#039;&#039; unter dem Effekt&lt;br /&gt;
des Wettbewerbes. Letzterer wird umso grösser, je länger mit den künstlichen, regulierenden&lt;br /&gt;
Waldbaueingriffen zugewartet wird und je gemässigter und zurückhaltender sie ausfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Wettbewerb]] bewirkt eine Erhöhung des &#039;&#039;&#039;Schlankheitsgrades&#039;&#039;&#039; der Stämme oder das &#039;&#039;&#039;h/d Verhältnis&#039;&#039;&#039;. Als Folge davon erhöht sich auch das Risiko von Schäden durch aufliegende&lt;br /&gt;
Schneelasten (Schneebruch- und Schneedruckschäden). Nach den Beobachtungen von Kodrik&lt;br /&gt;
(1970, 1972, 1982)[[Referenz::Kodrik;1970;Kodrik, J., 1970: Die Stabilität der Tanne gegen Schneebrüche. Lesnice Prace 49: 74-77.| ]]&amp;lt;ref&amp;gt;Kodrik, J., 1970: Die Stabilität der Tanne gegen Schneebrüche. Lesnice Prace 49: 74-77.&amp;lt;/ref&amp;gt;[[Referenz::Kodrik;1972;Kodrik, J., 1972: Der Einfluss der bestandesbildenden Faktoren auf die Beschädigung der&lt;br /&gt;
Tannenbestände durch Schnee. Acta Fac. forest. Zvolen 14: 115-129.| ]]&amp;lt;ref&amp;gt;Kodrik, J., 1972: Der Einfluss der bestandesbildenden Faktoren auf die Beschädigung der&lt;br /&gt;
Tannenbestände durch Schnee. Acta Fac. forest. Zvolen 14: 115-129.&amp;lt;/ref&amp;gt;[[Referenz::Kodrik;1982;Kodrik, J., 1982: Beurteilung dispositiver Eigenschaften von Kiefernbeständen gegenüber der&lt;br /&gt;
Intensität von Schneebruchschäden. Lesnictvi 28, 1: 43-57.| ]]&amp;lt;ref&amp;gt;Kodrik, J., 1982: Beurteilung dispositiver Eigenschaften von Kiefernbeständen gegenüber der&lt;br /&gt;
Intensität von Schneebruchschäden. Lesnictvi 28, 1: 43-57.&amp;lt;/ref&amp;gt; in der Slowakei, lässt sich ein Maximum der Schneeschäden (Kronen- und Stammbrüche zusammengenommen) in den Altersklassen von 20-30 und 30-40 Jahre feststellen. Dabei fallen die Schäden in den gepflegten Beständen geringer aus als in unbehandelten. Bei korrekter Durchforstung betreffen sie ältere [[Entwicklungsstufe|Entwicklungsstufen]]. Siehe dazu Abb. 3.5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image: abb_3.5.png|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Abb. 3.5&#039;&#039;&#039;: Häufigkeit von Schneebruchschäden in Abhängigkeit des [[Alter|Bestandesalters]] (nach Altersklassen) und des Pflegezustandes. nach Kodrik, in: Rottmann (1985)[[Referenz::Rottmann;1985;Rottmann, M, 1985: Schneebruchschäden in Nadelholzbeständen. Sauerländer&#039;s Frankfurt, 159 S.| ]]&amp;lt;ref&amp;gt;Rottmann, M, 1985: Schneebruchschäden in Nadelholzbeständen. Sauerländer&#039;s Frankfurt, 159 S.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unterteilung in [[Schwaches Stangenholz|schwaches]] und [[Starkes Stangenholz|starkes Stangenholz]] ist insbesondere aus pflegeorganisatorischen&lt;br /&gt;
Gründen wichtig. Im [[Schwaches Stangenholz|schwachen Stangenholz]] werden die Eingriffe zur&lt;br /&gt;
Stammzahlreduktion noch mit dem Gertel oder anderen manuellen Werkzeugen ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Referenzen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[HatUmsetzung::Positive Umsetzung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category: Stangenholz]]&lt;br /&gt;
[[Category: Schwaches Stangenholz]]&lt;br /&gt;
[[Category: Starkes Stangenholz]]&lt;br /&gt;
[[Category: Entwicklungsstufe]]&lt;br /&gt;
[[Category: Umsetzung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>147.87.242.117</name></author>
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		<title>Stangenholz</title>
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		<updated>2017-02-08T15:52:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;147.87.242.117: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Das [[Stangenholz]] (S1, S2)&#039;&#039;&#039;. Während der [[Entwicklungsstufe]] des [[Stangenholz|Stangenholzes]] liegt der&lt;br /&gt;
[[Oberdurchmesser]] einer Bestockung zwischen 10 und 30 cm. Man unterscheidet &#039;&#039;&#039;[[Schwaches Stangenholz|schwaches&lt;br /&gt;
Stangenholz]] (S1)&#039;&#039;&#039;, mit einem [[Oberdurchmesser]] zwischen 10 und 20 cm und &#039;&#039;&#039;[[Starkes Stangenholz|starkes&lt;br /&gt;
Stangenholz]] (S2)&#039;&#039;&#039; mit einem DO zwischen 20 und 30 cm. Dies ist die Lebensphase, in der die&lt;br /&gt;
Bäume das stärkste Streckungswachstum aufweisen. Als Folge davon findet hier auch die&lt;br /&gt;
schnellste Zunahme des [[Wettbewerb|Wettbewerbs]] statt, da der von den Bäumen benötigte Lebens- bzw.&lt;br /&gt;
Kronen-Raum exponentiell zur Baumhöhe ansteigt. Die logische Folge davon ist eine immer&lt;br /&gt;
deutlicher ausgeprägte soziale Ausdifferenzierung innerhalb des Kollektives, was den Beginn&lt;br /&gt;
des Phänomens der natürlichen [[Astreinigung]] darstellt sowie im Endeffekt zum Absterben bzw.&lt;br /&gt;
zum Ausscheiden der sozial niedrigsten Elemente Siehe Abb. 3.4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image: abb_3.4.png|450px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Abb. 3.4:&#039;&#039;&#039; Soziale Differenzierung und ihre Folgen in der Entwicklungsstufe des Stangenholzes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich Mortalität unterscheidet man zwischen dem &#039;&#039;&#039;natürlichen Ausscheiden ersten&lt;br /&gt;
Grades&#039;&#039;&#039;, durch das Ausscheiden der Bäume aufgrund äusserer (exogener) Einflüsse (Fröste,&lt;br /&gt;
Krankheiten) gegenüber dem &#039;&#039;&#039;natürlichen Ausscheiden des zweiten Grades&#039;&#039;&#039; unter dem Effekt&lt;br /&gt;
des Wettbewerbes. Letzterer wird umso grösser, je länger mit den künstlichen, regulierenden&lt;br /&gt;
Waldbaueingriffen zugewartet wird und je gemässigter und zurückhaltender sie ausfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Wettbewerb]] bewirkt eine Erhöhung des &#039;&#039;&#039;Schlankheitsgrades&#039;&#039;&#039; der Stämme oder das &#039;&#039;&#039;h/d Verhältnis&#039;&#039;&#039;. Als Folge davon erhöht sich auch das Risiko von Schäden durch aufliegende&lt;br /&gt;
Schneelasten (Schneebruch- und Schneedruckschäden). Nach den Beobachtungen von Kodrik&lt;br /&gt;
(1970, 1972, 1982)[[Referenz::Kodrik;1970;Kodrik, J., 1970: Die Stabilität der Tanne gegen Schneebrüche. Lesnice Prace 49: 74-77.| ]]&amp;lt;ref&amp;gt;Kodrik, J., 1970: Die Stabilität der Tanne gegen Schneebrüche. Lesnice Prace 49: 74-77.&amp;lt;/ref&amp;gt;[[Referenz::Kodrik;1972;Kodrik, J., 1972: Der Einfluss der bestandesbildenden Faktoren auf die Beschädigung der&lt;br /&gt;
Tannenbestände durch Schnee. Acta Fac. forest. Zvolen 14: 115-129.| ]]&amp;lt;ref&amp;gt;Kodrik, J., 1972: Der Einfluss der bestandesbildenden Faktoren auf die Beschädigung der&lt;br /&gt;
Tannenbestände durch Schnee. Acta Fac. forest. Zvolen 14: 115-129.&amp;lt;/ref&amp;gt;[[Referenz::Kodrik;1982;Kodrik, J., 1982: Beurteilung dispositiver Eigenschaften von Kiefernbeständen gegenüber der&lt;br /&gt;
Intensität von Schneebruchschäden. Lesnictvi 28, 1: 43-57.| ]]&amp;lt;ref&amp;gt;Kodrik, J., 1982: Beurteilung dispositiver Eigenschaften von Kiefernbeständen gegenüber der&lt;br /&gt;
Intensität von Schneebruchschäden. Lesnictvi 28, 1: 43-57.&amp;lt;/ref&amp;gt; in der Slowakei, lässt sich ein Maximum der Schneeschäden (Kronen- und Stammbrüche zusammengenommen) in den Altersklassen von 20-30 und 30-40 Jahre feststellen. Dabei fallen die Schäden in den gepflegten Beständen geringer aus als in unbehandelten. Bei korrekter Durchforstung betreffen sie ältere [[Entwicklungsstufe|Entwicklungsstufen]]. Siehe dazu Abb. 3.5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image: abb_3.5.png|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Abb. 3.5&#039;&#039;&#039;: Häufigkeit von Schneebruchschäden in Abhängigkeit des [[Alter|Bestandesalters]] (nach Altersklassen) und des Pflegezustandes. nach Kodrik, in: Rottmann (1985)[[Referenz::Rottmann;1985;Rottmann, M, 1985: Schneebruchschäden in Nadelholzbeständen. Sauerländer&#039;s Frankfurt, 159 S.| ]]&amp;lt;ref&amp;gt;Rottmann, M, 1985: Schneebruchschäden in Nadelholzbeständen. Sauerländer&#039;s Frankfurt, 159 S.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unterteilung in [[Schwaches Stangenholz|schwaches]] und [[Starkes Stangenholz|starkes Stangenholz]] ist insbesondere aus pflegeorganisatorischen&lt;br /&gt;
Gründen wichtig. Im [[Schwaches Stangenholz|schwachen Stangenholz]] werden die Eingriffe zur&lt;br /&gt;
Stammzahlreduktion noch mit dem Gertel oder anderen manuellen Werkzeugen ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Referenzen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[HatUmsetzung::Positive Umsetzung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category: Stangenholz]]&lt;br /&gt;
[[Category: Schwaches Stangenholz]]&lt;br /&gt;
[[Category: Starkes Stangenholz]]&lt;br /&gt;
[[Category: Entwicklungsstufe]]&lt;br /&gt;
[[Category: Umsetzung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>147.87.242.117</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://students.siwawa.org/index.php?title=Intraspezifische_Konkurrenz&amp;diff=4093</id>
		<title>Intraspezifische Konkurrenz</title>
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		<updated>2017-02-08T15:51:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;147.87.242.117: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Bezüglich Formen des [[Wettbewerb|Wettbewerbes]] unterscheidet man zwischen der &#039;&#039;&#039;[[Interspezifische Konkurrenz|interspezifischen Konkurrenz]]&#039;&#039;&#039;, d.h. der Konkurrenz im eigentlichen Sinne, die den Kampf zwischen den jungen&lt;br /&gt;
Bäumen und der nicht baumartigen Vegetation beschreibt, und der &#039;&#039;&#039;[[Intraspezifische Konkurrenz|intraspezifischen Konkurrenz]]&#039;&#039;&#039; oder der Konkurrenz zwischen den forstlich erwünschten Bäumen, in der Regel&lt;br /&gt;
derselben Art, (siehe Abb. 3.3).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:abb_3.3.png|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Abb. 3.3&#039;&#039;&#039;: Interspezifische und intraspezifische Konkurrenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Wettbewerb]]&lt;br /&gt;
[[Category:Interspezifische Konkurrenz]]&lt;br /&gt;
[[Category:Intraspezifische Konkurrenz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>147.87.242.117</name></author>
	</entry>
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		<title>Interspezifische Konkurrenz</title>
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		<updated>2017-02-08T15:51:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;147.87.242.117: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Bezüglich Formen des [[Wettbewerb|Wettbewerbes]] unterscheidet man zwischen der &#039;&#039;&#039;[[Interspezifische Konkurrenz|interspezifischen Konkurrenz]]&#039;&#039;&#039;, d.h. der Konkurrenz im eigentlichen Sinne, die den Kampf zwischen den jungen&lt;br /&gt;
Bäumen und der nicht baumartigen Vegetation beschreibt, und der &#039;&#039;&#039;[[Intraspezifische Konkurrenz|intraspezifischen Konkurrenz]]&#039;&#039;&#039; oder der Konkurrenz zwischen den forstlich erwünschten Bäumen, in der Regel&lt;br /&gt;
derselben Art, (siehe Abb. 3.3).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:abb_3.3.png|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Abb. 3.3&#039;&#039;&#039;: Interspezifische und intraspezifische Konkurrenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Wettbewerb]]&lt;br /&gt;
[[Category:Interspezifische Konkurrenz]]&lt;br /&gt;
[[Category:Intraspezifische Konkurrenz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>147.87.242.117</name></author>
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		<title>Wettbewerb</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;147.87.242.117: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Bezüglich Formen des [[Wettbewerb|Wettbewerbes]] unterscheidet man zwischen der &#039;&#039;&#039;[[Interspezifische Konkurrenz|interspezifischen Konkurrenz]]&#039;&#039;&#039;, d.h. der Konkurrenz im eigentlichen Sinne, die den Kampf zwischen den jungen&lt;br /&gt;
Bäumen und der nicht baumartigen Vegetation beschreibt, und der &#039;&#039;&#039;[[Intraspezifische Konkurrenz|intraspezifischen Konkurrenz]]&#039;&#039;&#039; oder der Konkurrenz zwischen den forstlich erwünschten Bäumen, in der Regel&lt;br /&gt;
derselben Art, (siehe Abb. 3.3).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:abb_3.3.png|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Abb. 3.3&#039;&#039;&#039;: Interspezifische und intraspezifische Konkurrenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Wettbewerb]]&lt;br /&gt;
[[Category:Interspezifische Konkurrenz]]&lt;br /&gt;
[[Category:Intraspezifische Konkurrenz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>147.87.242.117</name></author>
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	<entry>
		<id>http://students.siwawa.org/index.php?title=Dickung&amp;diff=4090</id>
		<title>Dickung</title>
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		<updated>2017-02-08T15:50:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;147.87.242.117: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Der [[Jungwuchs]] (J, K)&#039;&#039;&#039; besteht aus jungen Bäumen, welche normalerweise die Krautschicht&lt;br /&gt;
überragen, jedoch die Höhe von 1.3 m, auf welcher üblicherweise der Stammdurchmesser&lt;br /&gt;
gemessen wird, in der Regel noch nicht erreicht haben. Nach der Art der Vermehrung&lt;br /&gt;
unterscheidet man zwischen dem &#039;&#039;&#039;[[Naturverjüngung|natürlichen Jungwuchs]] (J)&#039;&#039;&#039;, welcher aus natürlicher&lt;br /&gt;
Ansamung hochgewachsen ist und der [[Pflanzung]] bzw. &#039;&#039;&#039;[[Kunstverjüngung|Kultur]] (K)&#039;&#039;&#039;. Für den [[Naturverjüngung|natürlichen&lt;br /&gt;
Jungwuchs]] sind eine sehr hohe Pflanzendichte und eine Variabilität im Alter und der Statur der&lt;br /&gt;
einzelnen Bäumchen kennzeichnende Merkmale. Oft vermag er die Fläche jedoch nur&lt;br /&gt;
unvollständig zu bedecken, was deshalb erlaubt künstliche Ausbesserungen oder [[Pflanzung|Ergänzungspflanzungen]]&lt;br /&gt;
in Betracht zu ziehen. Die [[Pflanzung|Kultur]] ist dadurch gekennzeichnet, dass der&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kronenschluss&#039;&#039;&#039;, d.h. der Moment, in dem sich die Kronen der Bäume berühren und somit ein&lt;br /&gt;
kompaktes Kollektiv bilden, noch nicht erreicht ist. Aufgrund der Statur und der Höhe der&lt;br /&gt;
Bäume ist dieser Entwicklungszustand noch stark durch den Wildverbiss und durch Fröste&lt;br /&gt;
gefährdet. Die Frostgefährdung ist auf reliefbedingten Standorten wie Talkesseln, Depressionen&lt;br /&gt;
oder Mulden sehr hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[HatUmsetzung::Positive Umsetzung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category: Dickung]]&lt;br /&gt;
[[Category: Entwicklungsstufe]]&lt;br /&gt;
[[Category: Umsetzung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>147.87.242.117</name></author>
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		<title>Dickung</title>
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		<updated>2017-02-08T15:49:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;147.87.242.117: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Der [[Jungwuchs]] (J, K)&#039;&#039;&#039; besteht aus jungen Bäumen, welche normalerweise die Krautschicht&lt;br /&gt;
überragen, jedoch die Höhe von 1.3 m, auf welcher üblicherweise der Stammdurchmesser&lt;br /&gt;
gemessen wird, in der Regel noch nicht erreicht haben. Nach der Art der Vermehrung&lt;br /&gt;
unterscheidet man zwischen dem &#039;&#039;&#039;[[Naturverjüngung|natürlichen Jungwuchs]] (J)&#039;&#039;&#039;, welcher aus natürlicher&lt;br /&gt;
Ansamung hochgewachsen ist und der [[Pflanzung]] bzw. &#039;&#039;&#039;[[Kunstverjüngung|Kultur]] (K)&#039;&#039;&#039;. Für den [[Naturverjüngung|natürlichen&lt;br /&gt;
Jungwuchs]] sind eine sehr hohe Pflanzendichte und eine Variabilität im Alter und der Statur der&lt;br /&gt;
einzelnen Bäumchen kennzeichnende Merkmale. Oft vermag er die Fläche jedoch nur&lt;br /&gt;
unvollständig zu bedecken, was deshalb erlaubt künstliche Ausbesserungen oder [[Pflanzung|Ergänzungspflanzungen]]&lt;br /&gt;
in Betracht zu ziehen. Die [[Pflanzung|Kultur]] ist dadurch gekennzeichnet, dass der&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kronenschluss&#039;&#039;&#039;, d.h. der Moment, in dem sich die Kronen der Bäume berühren und somit ein&lt;br /&gt;
kompaktes Kollektiv bilden, noch nicht erreicht ist. Aufgrund der Statur und der Höhe der&lt;br /&gt;
Bäume ist dieser Entwicklungszustand noch stark durch den Wildverbiss und durch Fröste&lt;br /&gt;
gefährdet. Die Frostgefährdung ist auf reliefbedingten Standorten wie Talkesseln, Depressionen&lt;br /&gt;
oder Mulden sehr hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[HatUmsetzung::Positive Umsetzung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Dickung]]&lt;br /&gt;
[[Category:Entwicklungsstufe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>147.87.242.117</name></author>
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		<title>Ansamung</title>
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		<updated>2017-02-08T15:48:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;147.87.242.117: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Die [[Ansamung]] (A&#039;)&#039;&#039;&#039; beinhaltet die &#039;&#039;&#039;Keimlinge&#039;&#039;&#039; (junge Bäume, welche die Keimblätter noch&lt;br /&gt;
tragen) und den &#039;&#039;&#039;Aufwuchs&#039;&#039;&#039; (d.h. junge Bäume oder Sämlinge, mit verholztem Stängel, die erst&lt;br /&gt;
wenige Jahre alt sind und eine Höhe von maximal etwa 20-30 cm aufweisen). Dieser Zustand&lt;br /&gt;
verkörpert die Phase der Installation des jungen Waldes. Während dieser Zeit investieren die&lt;br /&gt;
Bäume ihre gesamten Kräfte in die Entwicklung ihres Tiefenwurzelsystems, um ein allfälliges&lt;br /&gt;
Austrocknen zu verhindern. Diese Phase der Entwicklung ist auch durch eine noch starke&lt;br /&gt;
Konkurrenzierung der kleinen Bäumchen durch die Unkrautvegetation der Krautschicht&lt;br /&gt;
gekennzeichnet. Im forstlichen Sprachgebrauch werden auch verschiedene Formen der&lt;br /&gt;
Ansamung unterschieden, je nach der Verbreitungsart der Samen, nämlich einerseits den sog.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aufschlag&#039;&#039;&#039; für Baumarten mit schweren Samen ([[Baumart::Eiche]], [[Baumart::Buche]], [[Baumart::Edelkastanie]], etc.) und&lt;br /&gt;
andererseits den &#039;&#039;&#039;Anflug&#039;&#039;&#039; für windverfrachtete Samen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category: Ansamung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>147.87.242.117</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://students.siwawa.org/index.php?title=Kategorie:Stangenholz&amp;diff=4087</id>
		<title>Kategorie:Stangenholz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://students.siwawa.org/index.php?title=Kategorie:Stangenholz&amp;diff=4087"/>
		<updated>2017-02-08T15:47:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;147.87.242.117: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;*[[Subcategory of:: Entwicklungsstufe]]&lt;br /&gt;
*[[Subcategory of:: Jungwald]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>147.87.242.117</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://students.siwawa.org/index.php?title=Kategorie:Stangenholz&amp;diff=4086</id>
		<title>Kategorie:Stangenholz</title>
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		<updated>2017-02-08T15:46:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;147.87.242.117: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Subcategory of:: Entwicklungsstufe]]&lt;br /&gt;
[[Subcategory of:: Jungwald]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>147.87.242.117</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Jungwald</title>
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		<updated>2017-02-08T15:45:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;147.87.242.117: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Unter der Bezeichnung [[Jungwald]] versteht man die Gesamtheit aller [[Entwicklungsstufe|Entwicklungsstufen]] vom&lt;br /&gt;
[[Jungwuchs]] bis zum [[Stangenholz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category: Jungwald]]&lt;br /&gt;
[[Category: Jungwuchs]]&lt;br /&gt;
[[Category: Dickung]]&lt;br /&gt;
[[Category: Stangenholz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>147.87.242.117</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://students.siwawa.org/index.php?title=Oberdurchmesser&amp;diff=4084</id>
		<title>Oberdurchmesser</title>
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		<updated>2017-02-08T15:43:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;147.87.242.117: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Es handelt sich hierbei um den mittleren&lt;br /&gt;
Brusthöhendurchmesser der 100 dicksten Bäume (stärksten Stämme) pro Hektare. Es handelt&lt;br /&gt;
sich hier also um den mittleren BHD der stärksten Bäume, welcher jeweils im Umkreis von etwa&lt;br /&gt;
einer Are zu finden sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Entwicklungsstufe|Entwicklungsstufen]] sind in Oberdurchmesserklassen von 10 cm Breite unterteilt. Die&lt;br /&gt;
Bäume, die offensichtlich nicht dem zu beschreibenden Kollektiv angehören, so z.B. die&lt;br /&gt;
Überhälter, die extrem Vorwüchsigen und die Bäume eines Vorbaues, werden für die&lt;br /&gt;
Berechnung des [[Oberdurchmesser|Oberdurchmessers]] nicht miteinbezogen. Im besonderen Fall von zweischichtigen&lt;br /&gt;
Beständen, wo beide [[Schicht|Schichten]] für eine Hauptproduktion bestimmt sind, ist es&lt;br /&gt;
angebracht, den [[Oberdurchmesser]] für jede Schicht getrennt zu berechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category: Oberdurchmesser]]&lt;br /&gt;
[[Category: Entwicklungsstufe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>147.87.242.117</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://students.siwawa.org/index.php?title=3.1.3_Entwicklungskriterien&amp;diff=4083</id>
		<title>3.1.3 Entwicklungskriterien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://students.siwawa.org/index.php?title=3.1.3_Entwicklungskriterien&amp;diff=4083"/>
		<updated>2017-02-08T15:43:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;147.87.242.117: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Sofern es sich nicht um Bestände mit ungleichförmiger, stufiger Struktur handelt, gehört das&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Alter]]&#039;&#039;&#039; eines Bestandes zu den typologisch und waldbaulich bedeutendsten Kriterien. Das&lt;br /&gt;
[[Alter|Bestandesalter]] steht in engem Zusammenhang mit der Dynamik der Entwicklung (oder&lt;br /&gt;
Sylvigenese) eines Bestandes und den entsprechenden waldbaulichen Eingriffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es schwierig ist, bei stehenden Bäumen das genaue [[Alter|Bestandesalter]] zu bestimmen, ist es&lt;br /&gt;
angebracht, die [[Entwicklungsstufe|Entwicklungsstufen]] der Bestände durch die Dimensionen der Bäume, genauer&lt;br /&gt;
gesagt durch deren &#039;&#039;&#039;Durchmesser&#039;&#039;&#039; gegeneinander abzugrenzen. Dazu verwenden wir den&lt;br /&gt;
Begriff des &#039;&#039;&#039;[[Oberdurchmesser|Oberdurchmessers]] (Do oder ddom)&#039;&#039;&#039;. Es handelt sich hierbei um den mittleren&lt;br /&gt;
Brusthöhendurchmesser der 100 dicksten Bäume (stärksten Stämme) pro Hektare. Es handelt&lt;br /&gt;
sich hier also um den mittleren BHD der stärksten Bäume, welcher jeweils im Umkreis von etwa&lt;br /&gt;
einer Are zu finden sind. Die &#039;&#039;&#039;[[Oberhöhe]] (hdom)&#039;&#039;&#039; wird in analoger Weise definiert. Der&lt;br /&gt;
[[Oberdurchmesser]] eines Bestandes ist relativ leicht zu erfassen und für den [[Hauptbestand]]&lt;br /&gt;
repräsentativer als der Mitteldurchmesser, der früher gebraucht wurde. Dies gilt insbesondere&lt;br /&gt;
für Bestände, welche einen Unterwuchs oder einen gut entwickelten Nebenbestand aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Entwicklungsstufe|Entwicklungsstufen]] sind in Oberdurchmesserklassen von 10 cm Breite unterteilt. Die&lt;br /&gt;
Bäume, die offensichtlich nicht dem zu beschreibenden Kollektiv angehören, so z.B. die&lt;br /&gt;
Überhälter, die extrem Vorwüchsigen und die Bäume eines Vorbaues, werden für die&lt;br /&gt;
Berechnung des [[Oberdurchmesser|Oberdurchmessers]] nicht miteinbezogen. Im besonderen Fall von zweischichtigen&lt;br /&gt;
Beständen, wo beide [[Schicht|Schichten]] für eine Hauptproduktion bestimmt sind, ist es&lt;br /&gt;
angebracht, den [[Oberdurchmesser]] für jede Schicht getrennt zu berechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir unterscheiden die folgenden [[Entwicklungsstufe|Entwicklungsstufen]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die [[Ansamung]] (A&#039;)&#039;&#039;&#039; beinhaltet die &#039;&#039;&#039;Keimlinge&#039;&#039;&#039; (junge Bäume, welche die Keimblätter noch&lt;br /&gt;
tragen) und den &#039;&#039;&#039;Aufwuchs&#039;&#039;&#039; (d.h. junge Bäume oder Sämlinge, mit verholztem Stängel, die erst&lt;br /&gt;
wenige Jahre alt sind und eine Höhe von maximal etwa 20-30 cm aufweisen). Dieser Zustand&lt;br /&gt;
verkörpert die Phase der Installation des jungen Waldes. Während dieser Zeit investieren die&lt;br /&gt;
Bäume ihre gesamten Kräfte in die Entwicklung ihres Tiefenwurzelsystems, um ein allfälliges&lt;br /&gt;
Austrocknen zu verhindern. Diese Phase der Entwicklung ist auch durch eine noch starke&lt;br /&gt;
Konkurrenzierung der kleinen Bäumchen durch die Unkrautvegetation der Krautschicht&lt;br /&gt;
gekennzeichnet. Im forstlichen Sprachgebrauch werden auch verschiedene Formen der&lt;br /&gt;
Ansamung unterschieden, je nach der Verbreitungsart der Samen, nämlich einerseits den sog.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aufschlag&#039;&#039;&#039; für Baumarten mit schweren Samen ([[Baumart::Eiche]], [[Baumart::Buche]], [[Baumart::Edelkastanie]], etc.) und&lt;br /&gt;
andererseits den &#039;&#039;&#039;Anflug&#039;&#039;&#039; für windverfrachtete Samen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der [[Jungwuchs]] (J, K)&#039;&#039;&#039; besteht aus jungen Bäumen, welche normalerweise die Krautschicht&lt;br /&gt;
überragen, jedoch die Höhe von 1.3 m, auf welcher üblicherweise der Stammdurchmesser&lt;br /&gt;
gemessen wird, in der Regel noch nicht erreicht haben. Nach der Art der Vermehrung&lt;br /&gt;
unterscheidet man zwischen dem &#039;&#039;&#039;[[Naturverjüngung|natürlichen Jungwuchs]] (J)&#039;&#039;&#039;, welcher aus natürlicher&lt;br /&gt;
Ansamung hochgewachsen ist und der [[Pflanzung]] bzw. &#039;&#039;&#039;[[Kunstverjüngung|Kultur]] (K)&#039;&#039;&#039;. Für den [[Naturverjüngung|natürlichen&lt;br /&gt;
Jungwuchs]] sind eine sehr hohe Pflanzendichte und eine Variabilität im Alter und der Statur der&lt;br /&gt;
einzelnen Bäumchen kennzeichnende Merkmale. Oft vermag er die Fläche jedoch nur&lt;br /&gt;
unvollständig zu bedecken, was deshalb erlaubt künstliche Ausbesserungen oder [[Pflanzung|Ergänzungspflanzungen]]&lt;br /&gt;
in Betracht zu ziehen. Die [[Pflanzung|Kultur]] ist dadurch gekennzeichnet, dass der&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kronenschluss&#039;&#039;&#039;, d.h. der Moment, in dem sich die Kronen der Bäume berühren und somit ein&lt;br /&gt;
kompaktes Kollektiv bilden, noch nicht erreicht ist. Aufgrund der Statur und der Höhe der&lt;br /&gt;
Bäume ist dieser Entwicklungszustand noch stark durch den Wildverbiss und durch Fröste&lt;br /&gt;
gefährdet. Die Frostgefährdung ist auf reliefbedingten Standorten wie Talkesseln, Depressionen&lt;br /&gt;
oder Mulden sehr hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die [[Dickung]] (D)&#039;&#039;&#039;. Ab dem Dickungsstadium grenzen sich die [[Entwicklungsstufe|Entwicklungsstufen]] in [[Oberdurchmesser]]-&lt;br /&gt;
Klassen von jeweils 10 cm ab. Die [[Dickung]] stellt eine Jungbestockung mit einem [[Oberdurchmesser]] von maximal 10 cm dar. Dies ist der Lebensabschnitt, bei dem der&lt;br /&gt;
Kronenschluss im allgemeinen erreicht wird und bei welchem der [[Wettbewerb]] im Innern des&lt;br /&gt;
Kollektives beginnt und somit zu einer sozialen Differenzierung (Hierarchie) führt. Als weitere&lt;br /&gt;
typische Eigenschaft der [[Dickung|Dickungsstufe]] kann auch ihre Undurchdringlichkeit genannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich Formen des [[Wettbewerb|Wettbewerbes]] unterscheidet man zwischen der &#039;&#039;&#039;[[Interspezifische Konkurrenz|interspezifischen Konkurrenz]]&#039;&#039;&#039;, d.h. der Konkurrenz im eigentlichen Sinne, die den Kampf zwischen den jungen&lt;br /&gt;
Bäumen und der nicht baumartigen Vegetation beschreibt, und der &#039;&#039;&#039;[[Intraspezifische Konkurrenz|intraspezifischen Konkurrenz]]&#039;&#039;&#039; oder der Konkurrenz zwischen den forstlich erwünschten Bäumen, in der Regel&lt;br /&gt;
derselben Art, (siehe Abb. 3.3).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:abb_3.3.png|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Abb. 3.3&#039;&#039;&#039;: Interspezifische und intraspezifische Konkurrenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das [[Stangenholz]] (S1, S2)&#039;&#039;&#039;. Während der [[Entwicklungsstufe]] des [[Stangenholz|Stangenholzes]] liegt der&lt;br /&gt;
[[Oberdurchmesser]] einer Bestockung zwischen 10 und 30 cm. Man unterscheidet &#039;&#039;&#039;[[Schwaches Stangenholz|schwaches&lt;br /&gt;
Stangenholz]] (S1)&#039;&#039;&#039;, mit einem [[Oberdurchmesser]] zwischen 10 und 20 cm und &#039;&#039;&#039;[[Starkes Stangenholz|starkes&lt;br /&gt;
Stangenholz]] (S2)&#039;&#039;&#039; mit einem DO zwischen 20 und 30 cm. Dies ist die Lebensphase, in der die&lt;br /&gt;
Bäume das stärkste Streckungswachstum aufweisen. Als Folge davon findet hier auch die&lt;br /&gt;
schnellste Zunahme des [[Wettbewerb|Wettbewerbs]] statt, da der von den Bäumen benötigte Lebens- bzw.&lt;br /&gt;
Kronen-Raum exponentiell zur Baumhöhe ansteigt. Die logische Folge davon ist eine immer&lt;br /&gt;
deutlicher ausgeprägte soziale Ausdifferenzierung innerhalb des Kollektives, was den Beginn&lt;br /&gt;
des Phänomens der natürlichen [[Astreinigung]] darstellt sowie im Endeffekt zum Absterben bzw.&lt;br /&gt;
zum Ausscheiden der sozial niedrigsten Elemente Siehe Abb. 3.4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image: abb_3.4.png|450px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Abb. 3.4:&#039;&#039;&#039; Soziale Differenzierung und ihre Folgen in der Entwicklungsstufe des Stangenholzes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich Mortalität unterscheidet man zwischen dem &#039;&#039;&#039;natürlichen Ausscheiden ersten&lt;br /&gt;
Grades&#039;&#039;&#039;, durch das Ausscheiden der Bäume aufgrund äusserer (exogener) Einflüsse (Fröste,&lt;br /&gt;
Krankheiten) gegenüber dem &#039;&#039;&#039;natürlichen Ausscheiden des zweiten Grades&#039;&#039;&#039; unter dem Effekt&lt;br /&gt;
des Wettbewerbes. Letzterer wird umso grösser, je länger mit den künstlichen, regulierenden&lt;br /&gt;
Waldbaueingriffen zugewartet wird und je gemässigter und zurückhaltender sie ausfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Wettbewerb]] bewirkt eine Erhöhung des &#039;&#039;&#039;Schlankheitsgrades&#039;&#039;&#039; der Stämme oder das &#039;&#039;&#039;h/d Verhältnis&#039;&#039;&#039;. Als Folge davon erhöht sich auch das Risiko von Schäden durch aufliegende&lt;br /&gt;
Schneelasten (Schneebruch- und Schneedruckschäden). Nach den Beobachtungen von Kodrik&lt;br /&gt;
(1970, 1972, 1982)[[Referenz::Kodrik;1970;Kodrik, J., 1970: Die Stabilität der Tanne gegen Schneebrüche. Lesnice Prace 49: 74-77.| ]]&amp;lt;ref&amp;gt;Kodrik, J., 1970: Die Stabilität der Tanne gegen Schneebrüche. Lesnice Prace 49: 74-77.&amp;lt;/ref&amp;gt;[[Referenz::Kodrik;1972;Kodrik, J., 1972: Der Einfluss der bestandesbildenden Faktoren auf die Beschädigung der&lt;br /&gt;
Tannenbestände durch Schnee. Acta Fac. forest. Zvolen 14: 115-129.| ]]&amp;lt;ref&amp;gt;Kodrik, J., 1972: Der Einfluss der bestandesbildenden Faktoren auf die Beschädigung der&lt;br /&gt;
Tannenbestände durch Schnee. Acta Fac. forest. Zvolen 14: 115-129.&amp;lt;/ref&amp;gt;[[Referenz::Kodrik;1982;Kodrik, J., 1982: Beurteilung dispositiver Eigenschaften von Kiefernbeständen gegenüber der&lt;br /&gt;
Intensität von Schneebruchschäden. Lesnictvi 28, 1: 43-57.| ]]&amp;lt;ref&amp;gt;Kodrik, J., 1982: Beurteilung dispositiver Eigenschaften von Kiefernbeständen gegenüber der&lt;br /&gt;
Intensität von Schneebruchschäden. Lesnictvi 28, 1: 43-57.&amp;lt;/ref&amp;gt; in der Slowakei, lässt sich ein Maximum der Schneeschäden (Kronen- und Stammbrüche zusammengenommen) in den Altersklassen von 20-30 und 30-40 Jahre feststellen. Dabei fallen die Schäden in den gepflegten Beständen geringer aus als in unbehandelten. Bei korrekter Durchforstung betreffen sie ältere [[Entwicklungsstufe|Entwicklungsstufen]]. Siehe dazu Abb. 3.5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image: abb_3.5.png|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Abb. 3.5&#039;&#039;&#039;: Häufigkeit von Schneebruchschäden in Abhängigkeit des [[Alter|Bestandesalters]] (nach Altersklassen) und des Pflegezustandes. nach Kodrik, in: Rottmann (1985)[[Referenz::Rottmann;1985;Rottmann, M, 1985: Schneebruchschäden in Nadelholzbeständen. Sauerländer&#039;s Frankfurt, 159 S.| ]]&amp;lt;ref&amp;gt;Rottmann, M, 1985: Schneebruchschäden in Nadelholzbeständen. Sauerländer&#039;s Frankfurt, 159 S.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unterteilung in [[Schwaches Stangenholz|schwaches]] und [[Starkes Stangenholz|starkes Stangenholz]] ist insbesondere aus pflegeorganisatorischen&lt;br /&gt;
Gründen wichtig. Im [[Schwaches Stangenholz|schwachen Stangenholz]] werden die Eingriffe zur&lt;br /&gt;
Stammzahlreduktion noch mit dem Gertel oder anderen manuellen Werkzeugen ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Bezeichnung [[Jungwald]] versteht man die Gesamtheit aller [[Entwicklungsstufe|Entwicklungsstufen]] vom&lt;br /&gt;
[[Jungwuchs]] bis zum [[Stangenholz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Referezen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das [[Baumholz]] (B1, B2, B3)&#039;&#039;&#039;. Ab einem [[Oberdurchmesser]] von 30 cm befindet sich eine&lt;br /&gt;
Bestockung in der [[Entwicklungsstufe]] des Baumholzes, welches man folgendermassen weiter&lt;br /&gt;
unterteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Schwaches Baumholz|schwaches Baumholz]] (B1): [[Oberdurchmesser]] zwischen 30 und 40 cm&lt;br /&gt;
*[[Mittleres Baumholz|mittleres Baumholz]] (B2): [[Oberdurchmesser]] zwischen 40 und 50 cm&lt;br /&gt;
*[[Starkes Baumholz|starkes Baumholz]] (B3): [[Oberdurchmesser]] über 50 cm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gebrauch des Durchmessers als Kriterium zur Bestimmung der [[Entwicklungsstufe]] hat vor&lt;br /&gt;
allem wirtschaftliche Gründe, da ja eine enge Beziehung zwischen der Dicke der Bäume und&lt;br /&gt;
den daraus anfallenden Sortimenten besteht. Die Grenze von 50 cm entspricht, für die&lt;br /&gt;
[[Nadelholz|Nadelbäume]], im grossen und ganzen dem Übergang zur obersten Stärkenklasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Standorten mit schlechter Produktivität werden diese Dimensionen unter Umständen gar&lt;br /&gt;
nie erreicht. Folglich kann auf diesen Standorten, auch im Falle von physiologisch alten&lt;br /&gt;
Beständen, gar nicht mit eigentlichen starken Baumhölzern gemäss der obigen Definition&lt;br /&gt;
gerechnet werden. Andererseits hat aber auch die waldbauliche Behandlung selbst,&lt;br /&gt;
insbesondere der Durchforstungstätigkeit, einen deutlichen Einfluss auf die Entwicklungsstufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:tabelle_3.6.png|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tabelle 3.6 :&#039;&#039;&#039; Abgrenzung der Entwicklungsstufen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Baumholz|Entwicklungsstufe des Baumholzes]] liegen die hauptsächlichen Risiken in den&lt;br /&gt;
Sturmschäden. Sie können in Form von &#039;&#039;&#039;Windbrüchen&#039;&#039;&#039; (Stamm-, Kronen- oder Stockbrüchen)&lt;br /&gt;
oder &#039;&#039;&#039;Windwürfen&#039;&#039;&#039; vorliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tabelle 3.6 fasst die gegenseitigen Abgrenzungen und hauptsächlichen Eigenschaften der&lt;br /&gt;
verschiedenen [[Entwicklungsstufe|Entwicklungsstufen]] zusammen. Die für die Höhe und die Dauer jedes&lt;br /&gt;
Entwicklungszustandes angegebenen Werte sind nur von hinweisendem Wert. Strikt gültig sie&lt;br /&gt;
sind nur für [[Baumart::Fichte]] unter mittleren Produktions- und Bonitätsbedingungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category: Oberdurchmesser]]&lt;br /&gt;
[[Category: Oberhöhe]]&lt;br /&gt;
[[Category:Entwicklungsstufe]]&lt;br /&gt;
[[Category:Jungwuchs]]&lt;br /&gt;
[[Category:Dickung]]&lt;br /&gt;
[[Category:Stangenholz]]&lt;br /&gt;
[[Category:Baumholz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>147.87.242.117</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://students.siwawa.org/index.php?title=Oberdurchmesser&amp;diff=4082</id>
		<title>Oberdurchmesser</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://students.siwawa.org/index.php?title=Oberdurchmesser&amp;diff=4082"/>
		<updated>2017-02-08T15:41:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;147.87.242.117: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Es handelt sich hierbei um den mittleren&lt;br /&gt;
Brusthöhendurchmesser der 100 dicksten Bäume (stärksten Stämme) pro Hektare. Es handelt&lt;br /&gt;
sich hier also um den mittleren BHD der stärksten Bäume, welcher jeweils im Umkreis von etwa&lt;br /&gt;
einer Are zu finden sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category: Oberdurchmesser]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>147.87.242.117</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>http://students.siwawa.org/index.php?title=3.1.3_Entwicklungskriterien&amp;diff=4081</id>
		<title>3.1.3 Entwicklungskriterien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://students.siwawa.org/index.php?title=3.1.3_Entwicklungskriterien&amp;diff=4081"/>
		<updated>2017-02-08T15:41:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;147.87.242.117: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Sofern es sich nicht um Bestände mit ungleichförmiger, stufiger Struktur handelt, gehört das&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Alter]]&#039;&#039;&#039; eines Bestandes zu den typologisch und waldbaulich bedeutendsten Kriterien. Das&lt;br /&gt;
[[Alter|Bestandesalter]] steht in engem Zusammenhang mit der Dynamik der Entwicklung (oder&lt;br /&gt;
Sylvigenese) eines Bestandes und den entsprechenden waldbaulichen Eingriffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es schwierig ist, bei stehenden Bäumen das genaue [[Alter|Bestandesalter]] zu bestimmen, ist es&lt;br /&gt;
angebracht, die [[Entwicklungsstufe|Entwicklungsstufen]] der Bestände durch die Dimensionen der Bäume, genauer&lt;br /&gt;
gesagt durch deren &#039;&#039;&#039;Durchmesser&#039;&#039;&#039; gegeneinander abzugrenzen. Dazu verwenden wir den&lt;br /&gt;
Begriff des &#039;&#039;&#039;[[Oberdurchmessers]] (Do oder ddom)&#039;&#039;&#039;. Es handelt sich hierbei um den mittleren&lt;br /&gt;
Brusthöhendurchmesser der 100 dicksten Bäume (stärksten Stämme) pro Hektare. Es handelt&lt;br /&gt;
sich hier also um den mittleren BHD der stärksten Bäume, welcher jeweils im Umkreis von etwa&lt;br /&gt;
einer Are zu finden sind. Die &#039;&#039;&#039;[[Oberhöhe]] (hdom)&#039;&#039;&#039; wird in analoger Weise definiert. Der&lt;br /&gt;
[[Oberdurchmesser]] eines Bestandes ist relativ leicht zu erfassen und für den [[Hauptbestand]]&lt;br /&gt;
repräsentativer als der Mitteldurchmesser, der früher gebraucht wurde. Dies gilt insbesondere&lt;br /&gt;
für Bestände, welche einen Unterwuchs oder einen gut entwickelten Nebenbestand aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Entwicklungsstufe|Entwicklungsstufen]] sind in Oberdurchmesserklassen von 10 cm Breite unterteilt. Die&lt;br /&gt;
Bäume, die offensichtlich nicht dem zu beschreibenden Kollektiv angehören, so z.B. die&lt;br /&gt;
Überhälter, die extrem Vorwüchsigen und die Bäume eines Vorbaues, werden für die&lt;br /&gt;
Berechnung des [[Oberdurchmesser|Oberdurchmessers]] nicht miteinbezogen. Im besonderen Fall von zweischichtigen&lt;br /&gt;
Beständen, wo beide [[Schicht|Schichten]] für eine Hauptproduktion bestimmt sind, ist es&lt;br /&gt;
angebracht, den [[Oberdurchmesser]] für jede Schicht getrennt zu berechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir unterscheiden die folgenden [[Entwicklungsstufe|Entwicklungsstufen]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die [[Ansamung]] (A&#039;)&#039;&#039;&#039; beinhaltet die &#039;&#039;&#039;Keimlinge&#039;&#039;&#039; (junge Bäume, welche die Keimblätter noch&lt;br /&gt;
tragen) und den &#039;&#039;&#039;Aufwuchs&#039;&#039;&#039; (d.h. junge Bäume oder Sämlinge, mit verholztem Stängel, die erst&lt;br /&gt;
wenige Jahre alt sind und eine Höhe von maximal etwa 20-30 cm aufweisen). Dieser Zustand&lt;br /&gt;
verkörpert die Phase der Installation des jungen Waldes. Während dieser Zeit investieren die&lt;br /&gt;
Bäume ihre gesamten Kräfte in die Entwicklung ihres Tiefenwurzelsystems, um ein allfälliges&lt;br /&gt;
Austrocknen zu verhindern. Diese Phase der Entwicklung ist auch durch eine noch starke&lt;br /&gt;
Konkurrenzierung der kleinen Bäumchen durch die Unkrautvegetation der Krautschicht&lt;br /&gt;
gekennzeichnet. Im forstlichen Sprachgebrauch werden auch verschiedene Formen der&lt;br /&gt;
Ansamung unterschieden, je nach der Verbreitungsart der Samen, nämlich einerseits den sog.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aufschlag&#039;&#039;&#039; für Baumarten mit schweren Samen ([[Baumart::Eiche]], [[Baumart::Buche]], [[Baumart::Edelkastanie]], etc.) und&lt;br /&gt;
andererseits den &#039;&#039;&#039;Anflug&#039;&#039;&#039; für windverfrachtete Samen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der [[Jungwuchs]] (J, K)&#039;&#039;&#039; besteht aus jungen Bäumen, welche normalerweise die Krautschicht&lt;br /&gt;
überragen, jedoch die Höhe von 1.3 m, auf welcher üblicherweise der Stammdurchmesser&lt;br /&gt;
gemessen wird, in der Regel noch nicht erreicht haben. Nach der Art der Vermehrung&lt;br /&gt;
unterscheidet man zwischen dem &#039;&#039;&#039;[[Naturverjüngung|natürlichen Jungwuchs]] (J)&#039;&#039;&#039;, welcher aus natürlicher&lt;br /&gt;
Ansamung hochgewachsen ist und der [[Pflanzung]] bzw. &#039;&#039;&#039;[[Kunstverjüngung|Kultur]] (K)&#039;&#039;&#039;. Für den [[Naturverjüngung|natürlichen&lt;br /&gt;
Jungwuchs]] sind eine sehr hohe Pflanzendichte und eine Variabilität im Alter und der Statur der&lt;br /&gt;
einzelnen Bäumchen kennzeichnende Merkmale. Oft vermag er die Fläche jedoch nur&lt;br /&gt;
unvollständig zu bedecken, was deshalb erlaubt künstliche Ausbesserungen oder [[Pflanzung|Ergänzungspflanzungen]]&lt;br /&gt;
in Betracht zu ziehen. Die [[Pflanzung|Kultur]] ist dadurch gekennzeichnet, dass der&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kronenschluss&#039;&#039;&#039;, d.h. der Moment, in dem sich die Kronen der Bäume berühren und somit ein&lt;br /&gt;
kompaktes Kollektiv bilden, noch nicht erreicht ist. Aufgrund der Statur und der Höhe der&lt;br /&gt;
Bäume ist dieser Entwicklungszustand noch stark durch den Wildverbiss und durch Fröste&lt;br /&gt;
gefährdet. Die Frostgefährdung ist auf reliefbedingten Standorten wie Talkesseln, Depressionen&lt;br /&gt;
oder Mulden sehr hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die [[Dickung]] (D)&#039;&#039;&#039;. Ab dem Dickungsstadium grenzen sich die [[Entwicklungsstufe|Entwicklungsstufen]] in [[Oberdurchmesser]]-&lt;br /&gt;
Klassen von jeweils 10 cm ab. Die [[Dickung]] stellt eine Jungbestockung mit einem [[Oberdurchmesser]] von maximal 10 cm dar. Dies ist der Lebensabschnitt, bei dem der&lt;br /&gt;
Kronenschluss im allgemeinen erreicht wird und bei welchem der [[Wettbewerb]] im Innern des&lt;br /&gt;
Kollektives beginnt und somit zu einer sozialen Differenzierung (Hierarchie) führt. Als weitere&lt;br /&gt;
typische Eigenschaft der [[Dickung|Dickungsstufe]] kann auch ihre Undurchdringlichkeit genannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich Formen des [[Wettbewerb|Wettbewerbes]] unterscheidet man zwischen der &#039;&#039;&#039;[[Interspezifische Konkurrenz|interspezifischen Konkurrenz]]&#039;&#039;&#039;, d.h. der Konkurrenz im eigentlichen Sinne, die den Kampf zwischen den jungen&lt;br /&gt;
Bäumen und der nicht baumartigen Vegetation beschreibt, und der &#039;&#039;&#039;[[Intraspezifische Konkurrenz|intraspezifischen Konkurrenz]]&#039;&#039;&#039; oder der Konkurrenz zwischen den forstlich erwünschten Bäumen, in der Regel&lt;br /&gt;
derselben Art, (siehe Abb. 3.3).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:abb_3.3.png|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Abb. 3.3&#039;&#039;&#039;: Interspezifische und intraspezifische Konkurrenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das [[Stangenholz]] (S1, S2)&#039;&#039;&#039;. Während der [[Entwicklungsstufe]] des [[Stangenholz|Stangenholzes]] liegt der&lt;br /&gt;
[[Oberdurchmesser]] einer Bestockung zwischen 10 und 30 cm. Man unterscheidet &#039;&#039;&#039;[[Schwaches Stangenholz|schwaches&lt;br /&gt;
Stangenholz]] (S1)&#039;&#039;&#039;, mit einem [[Oberdurchmesser]] zwischen 10 und 20 cm und &#039;&#039;&#039;[[Starkes Stangenholz|starkes&lt;br /&gt;
Stangenholz]] (S2)&#039;&#039;&#039; mit einem DO zwischen 20 und 30 cm. Dies ist die Lebensphase, in der die&lt;br /&gt;
Bäume das stärkste Streckungswachstum aufweisen. Als Folge davon findet hier auch die&lt;br /&gt;
schnellste Zunahme des [[Wettbewerb|Wettbewerbs]] statt, da der von den Bäumen benötigte Lebens- bzw.&lt;br /&gt;
Kronen-Raum exponentiell zur Baumhöhe ansteigt. Die logische Folge davon ist eine immer&lt;br /&gt;
deutlicher ausgeprägte soziale Ausdifferenzierung innerhalb des Kollektives, was den Beginn&lt;br /&gt;
des Phänomens der natürlichen [[Astreinigung]] darstellt sowie im Endeffekt zum Absterben bzw.&lt;br /&gt;
zum Ausscheiden der sozial niedrigsten Elemente Siehe Abb. 3.4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image: abb_3.4.png|450px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Abb. 3.4:&#039;&#039;&#039; Soziale Differenzierung und ihre Folgen in der Entwicklungsstufe des Stangenholzes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich Mortalität unterscheidet man zwischen dem &#039;&#039;&#039;natürlichen Ausscheiden ersten&lt;br /&gt;
Grades&#039;&#039;&#039;, durch das Ausscheiden der Bäume aufgrund äusserer (exogener) Einflüsse (Fröste,&lt;br /&gt;
Krankheiten) gegenüber dem &#039;&#039;&#039;natürlichen Ausscheiden des zweiten Grades&#039;&#039;&#039; unter dem Effekt&lt;br /&gt;
des Wettbewerbes. Letzterer wird umso grösser, je länger mit den künstlichen, regulierenden&lt;br /&gt;
Waldbaueingriffen zugewartet wird und je gemässigter und zurückhaltender sie ausfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Wettbewerb]] bewirkt eine Erhöhung des &#039;&#039;&#039;Schlankheitsgrades&#039;&#039;&#039; der Stämme oder das &#039;&#039;&#039;h/d Verhältnis&#039;&#039;&#039;. Als Folge davon erhöht sich auch das Risiko von Schäden durch aufliegende&lt;br /&gt;
Schneelasten (Schneebruch- und Schneedruckschäden). Nach den Beobachtungen von Kodrik&lt;br /&gt;
(1970, 1972, 1982)[[Referenz::Kodrik;1970;Kodrik, J., 1970: Die Stabilität der Tanne gegen Schneebrüche. Lesnice Prace 49: 74-77.| ]]&amp;lt;ref&amp;gt;Kodrik, J., 1970: Die Stabilität der Tanne gegen Schneebrüche. Lesnice Prace 49: 74-77.&amp;lt;/ref&amp;gt;[[Referenz::Kodrik;1972;Kodrik, J., 1972: Der Einfluss der bestandesbildenden Faktoren auf die Beschädigung der&lt;br /&gt;
Tannenbestände durch Schnee. Acta Fac. forest. Zvolen 14: 115-129.| ]]&amp;lt;ref&amp;gt;Kodrik, J., 1972: Der Einfluss der bestandesbildenden Faktoren auf die Beschädigung der&lt;br /&gt;
Tannenbestände durch Schnee. Acta Fac. forest. Zvolen 14: 115-129.&amp;lt;/ref&amp;gt;[[Referenz::Kodrik;1982;Kodrik, J., 1982: Beurteilung dispositiver Eigenschaften von Kiefernbeständen gegenüber der&lt;br /&gt;
Intensität von Schneebruchschäden. Lesnictvi 28, 1: 43-57.| ]]&amp;lt;ref&amp;gt;Kodrik, J., 1982: Beurteilung dispositiver Eigenschaften von Kiefernbeständen gegenüber der&lt;br /&gt;
Intensität von Schneebruchschäden. Lesnictvi 28, 1: 43-57.&amp;lt;/ref&amp;gt; in der Slowakei, lässt sich ein Maximum der Schneeschäden (Kronen- und Stammbrüche zusammengenommen) in den Altersklassen von 20-30 und 30-40 Jahre feststellen. Dabei fallen die Schäden in den gepflegten Beständen geringer aus als in unbehandelten. Bei korrekter Durchforstung betreffen sie ältere [[Entwicklungsstufe|Entwicklungsstufen]]. Siehe dazu Abb. 3.5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image: abb_3.5.png|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Abb. 3.5&#039;&#039;&#039;: Häufigkeit von Schneebruchschäden in Abhängigkeit des [[Alter|Bestandesalters]] (nach Altersklassen) und des Pflegezustandes. nach Kodrik, in: Rottmann (1985)[[Referenz::Rottmann;1985;Rottmann, M, 1985: Schneebruchschäden in Nadelholzbeständen. Sauerländer&#039;s Frankfurt, 159 S.| ]]&amp;lt;ref&amp;gt;Rottmann, M, 1985: Schneebruchschäden in Nadelholzbeständen. Sauerländer&#039;s Frankfurt, 159 S.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unterteilung in [[Schwaches Stangenholz|schwaches]] und [[Starkes Stangenholz|starkes Stangenholz]] ist insbesondere aus pflegeorganisatorischen&lt;br /&gt;
Gründen wichtig. Im [[Schwaches Stangenholz|schwachen Stangenholz]] werden die Eingriffe zur&lt;br /&gt;
Stammzahlreduktion noch mit dem Gertel oder anderen manuellen Werkzeugen ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Bezeichnung [[Jungwald]] versteht man die Gesamtheit aller [[Entwicklungsstufe|Entwicklungsstufen]] vom&lt;br /&gt;
[[Jungwuchs]] bis zum [[Stangenholz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Referezen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das [[Baumholz]] (B1, B2, B3)&#039;&#039;&#039;. Ab einem [[Oberdurchmesser]] von 30 cm befindet sich eine&lt;br /&gt;
Bestockung in der [[Entwicklungsstufe]] des Baumholzes, welches man folgendermassen weiter&lt;br /&gt;
unterteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Schwaches Baumholz|schwaches Baumholz]] (B1): [[Oberdurchmesser]] zwischen 30 und 40 cm&lt;br /&gt;
*[[Mittleres Baumholz|mittleres Baumholz]] (B2): [[Oberdurchmesser]] zwischen 40 und 50 cm&lt;br /&gt;
*[[Starkes Baumholz|starkes Baumholz]] (B3): [[Oberdurchmesser]] über 50 cm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gebrauch des Durchmessers als Kriterium zur Bestimmung der [[Entwicklungsstufe]] hat vor&lt;br /&gt;
allem wirtschaftliche Gründe, da ja eine enge Beziehung zwischen der Dicke der Bäume und&lt;br /&gt;
den daraus anfallenden Sortimenten besteht. Die Grenze von 50 cm entspricht, für die&lt;br /&gt;
[[Nadelholz|Nadelbäume]], im grossen und ganzen dem Übergang zur obersten Stärkenklasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Standorten mit schlechter Produktivität werden diese Dimensionen unter Umständen gar&lt;br /&gt;
nie erreicht. Folglich kann auf diesen Standorten, auch im Falle von physiologisch alten&lt;br /&gt;
Beständen, gar nicht mit eigentlichen starken Baumhölzern gemäss der obigen Definition&lt;br /&gt;
gerechnet werden. Andererseits hat aber auch die waldbauliche Behandlung selbst,&lt;br /&gt;
insbesondere der Durchforstungstätigkeit, einen deutlichen Einfluss auf die Entwicklungsstufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:tabelle_3.6.png|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tabelle 3.6 :&#039;&#039;&#039; Abgrenzung der Entwicklungsstufen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Baumholz|Entwicklungsstufe des Baumholzes]] liegen die hauptsächlichen Risiken in den&lt;br /&gt;
Sturmschäden. Sie können in Form von &#039;&#039;&#039;Windbrüchen&#039;&#039;&#039; (Stamm-, Kronen- oder Stockbrüchen)&lt;br /&gt;
oder &#039;&#039;&#039;Windwürfen&#039;&#039;&#039; vorliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tabelle 3.6 fasst die gegenseitigen Abgrenzungen und hauptsächlichen Eigenschaften der&lt;br /&gt;
verschiedenen [[Entwicklungsstufe|Entwicklungsstufen]] zusammen. Die für die Höhe und die Dauer jedes&lt;br /&gt;
Entwicklungszustandes angegebenen Werte sind nur von hinweisendem Wert. Strikt gültig sie&lt;br /&gt;
sind nur für [[Baumart::Fichte]] unter mittleren Produktions- und Bonitätsbedingungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category: Oberdurchmesser]]&lt;br /&gt;
[[Category: Oberhöhe]]&lt;br /&gt;
[[Category:Entwicklungsstufe]]&lt;br /&gt;
[[Category:Jungwuchs]]&lt;br /&gt;
[[Category:Dickung]]&lt;br /&gt;
[[Category:Stangenholz]]&lt;br /&gt;
[[Category:Baumholz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>147.87.242.117</name></author>
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	<entry>
		<id>http://students.siwawa.org/index.php?title=3.1.2_Grundformen&amp;diff=4080</id>
		<title>3.1.2 Grundformen</title>
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		<updated>2017-02-08T15:26:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;147.87.242.117: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Aufgrund der Erneuerungsart unterscheidet man zwei &#039;&#039;&#039;Grundformen&#039;&#039;&#039; des Waldes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*den &#039;&#039;&#039;[[Niederwald]]&#039;&#039;&#039; (N) aus ausschliesslich vegetativer Vermehrungsart, bestehend meistens aus Stockausschlägen, manchmal aus &#039;&#039;&#039;Wurzelbrut&#039;&#039;&#039;;&lt;br /&gt;
*den &#039;&#039;&#039;[[Hochwald]]&#039;&#039;&#039;, der allein aus Bäumen zusammengesetzt ist, die aus Samen (sog.&#039;&#039;&#039;Kernwüchsen&#039;&#039;&#039;) entstanden sind. Er kann in der Struktur sowohl ungleichförmig, oder sogenannt &#039;&#039;&#039;plenterartig&#039;&#039;&#039; (P) oder gleichförmig (H) sein. Im letzteren Falle haben wir mit einer flächenhaften Verjüngung oder kollektiven Verjüngung zu tun.&lt;br /&gt;
*Der &#039;&#039;&#039;[[Mittelwald]]&#039;&#039;&#039; (M) stellt eine Zwischenform dar. Er ist aus vegetativ verjüngten Elementen (im&lt;br /&gt;
wesentlichen die Hauschicht) und aus generativ verjüngten Bäumen (Kernwüchsen) zusammengesetzt&lt;br /&gt;
(Oberholz).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung „hochgewachsener Niederwald“ oder „falscher Hochwald“ (französisch: futaie&lt;br /&gt;
sur souche) ist in der Schweiz, ausser vielleicht auf der Alpensüdseite, wenig bekannt. Unter&lt;br /&gt;
diesem Ausdruck versteht man einen Stockausschlagwald welchen man aber ebenso lang wie&lt;br /&gt;
einen Hochwald wachsen lässt. Bei Hiebsreife unterscheidet er sich deshalb in seinem&lt;br /&gt;
physionomischen Aspekt kaum mehr von einem echten Hochwald. Eine solche Bestandesform&lt;br /&gt;
ist im mediterranen Raum bzw. in trockenen Tropenwald sinnvoll (siehe Abb. 3.2), wo sie die&lt;br /&gt;
Vorteile des Nachwachsens aus dem vorhandenen Wurzelsystem mit Erreichung von guten&lt;br /&gt;
einzelnen Stammformen kombiniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image: abb_3.2.png|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Abb. 3.2&#039;&#039;&#039;: Übergang des&lt;br /&gt;
normalen Stockausschlagwaldes&lt;br /&gt;
(oder [[Niederwald]])&lt;br /&gt;
zum falschen Hochwald&lt;br /&gt;
(futaie sur souche) durch&lt;br /&gt;
sukzessive Reduzierung der&lt;br /&gt;
Anzahl Ausschläge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nach Amorini et al. (1988)[[Referenz::Amorini et al.;1988;Amorini, E., Fabbio, G., Frattegiani, M., Manetti, M., 1988: L&#039;affraacamento die polloni: Studio&lt;br /&gt;
sugli apparati radicali in un soprassuolo avviato ad altofusto di faggio. Ann. Istit. Sperim. per la Selvic. 29: 199-253.| ]]&amp;lt;ref&amp;gt;Amorini, E., Fabbio, G., Frattegiani, M., Manetti, M., 1988: L&#039;affraacamento die polloni: Studio&lt;br /&gt;
sugli apparati radicali in un soprassuolo avviato ad altofusto di faggio. Ann. Istit. Sperim. per la Selvic. 29: 199-253.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Referenzen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter &#039;&#039;&#039;[[Bestandesform]]&#039;&#039;&#039; versteht man den charakteristischen Aspekt der Bestockung, der aus&lt;br /&gt;
ihrer Grundform und der waldbaulichen Behandlung hervorgeht. Typologisch unterscheidet man&lt;br /&gt;
grundsätzlich die folgenden Bestandesformen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abkürzung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;H: [[Hochwald]], aus flächenweiser Verjüngung stammend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;P: Hochwald, mit plenterartigem Charakter oder eigentlicher [[Plenterwald]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;M: [[Mittelwald]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;M +: = oberholzreicher Mittelwald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;M -: = oberholzarmer Mittelwald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;(M): = [[Mittelwald in Überführung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;N: [[Niederwald]];&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;(N): = [[Niederwald in Überführung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vollständigkeit halber kann man diesen gebräuchlichen Formen noch die &#039;&#039;&#039;Überhälter&#039;&#039;&#039;, die&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Waldweide&#039;&#039;&#039; (oder Wytweide) und weitere kaum mehr übliche Formen agro-forstlicher&lt;br /&gt;
Mischnutzung wie etwa die &#039;&#039;&#039;Selven&#039;&#039;&#039; (oder Fruchtplantage, Fruchthaine) oder den &#039;&#039;&#039;Schneitelbetrieb&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
(abschneiden von belaubten Ästen zur Gewinnung von Futter und Streu) und&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kopfholzbetrieb&#039;&#039;&#039; (z.B. zur Gewinnung von Ruten für die Korbflechterei) hinzufügen sowie die&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Korkgewinnungsplantagen&#039;&#039;&#039; sowie verschiedene Formen von Plantagenwirtschaft oder&lt;br /&gt;
Lignikultur, z.B. Pappelkulturen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Bestandesform]]&lt;br /&gt;
[[Category:Hochwald]]&lt;br /&gt;
[[Category:Plenterwald]]&lt;br /&gt;
[[Category:Mittelwald]]&lt;br /&gt;
[[Category:Mittelwald in Überführung]]&lt;br /&gt;
[[Category:Niederwald]]&lt;br /&gt;
[[Category:Niederwald in Überführung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>147.87.242.117</name></author>
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		<title>3.1.2 Grundformen</title>
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		<updated>2017-02-08T15:26:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;147.87.242.117: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Aufgrund der Erneuerungsart unterscheidet man zwei &#039;&#039;&#039;Grundformen&#039;&#039;&#039; des Waldes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*den &#039;&#039;&#039;[[Niederwald]]&#039;&#039;&#039; (N) aus ausschliesslich vegetativer Vermehrungsart, bestehend meistens aus Stockausschlägen, manchmal aus &#039;&#039;&#039;Wurzelbrut&#039;&#039;&#039;;&lt;br /&gt;
*den &#039;&#039;&#039;[[Hochwald]]&#039;&#039;&#039;, der allein aus Bäumen zusammengesetzt ist, die aus Samen (sog.&#039;&#039;&#039;Kernwüchsen&#039;&#039;&#039;) entstanden sind. Er kann in der Struktur sowohl ungleichförmig, oder sogenannt &#039;&#039;&#039;plenterartig&#039;&#039;&#039; (P) oder gleichförmig (H) sein. Im letzteren Falle haben wir mit einer flächenhaften Verjüngung oder kollektiven Verjüngung zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;[[Mittelwald]]&#039;&#039;&#039; (M) stellt eine Zwischenform dar. Er ist aus vegetativ verjüngten Elementen (im&lt;br /&gt;
wesentlichen die Hauschicht) und aus generativ verjüngten Bäumen (Kernwüchsen) zusammengesetzt&lt;br /&gt;
(Oberholz).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung „hochgewachsener Niederwald“ oder „falscher Hochwald“ (französisch: futaie&lt;br /&gt;
sur souche) ist in der Schweiz, ausser vielleicht auf der Alpensüdseite, wenig bekannt. Unter&lt;br /&gt;
diesem Ausdruck versteht man einen Stockausschlagwald welchen man aber ebenso lang wie&lt;br /&gt;
einen Hochwald wachsen lässt. Bei Hiebsreife unterscheidet er sich deshalb in seinem&lt;br /&gt;
physionomischen Aspekt kaum mehr von einem echten Hochwald. Eine solche Bestandesform&lt;br /&gt;
ist im mediterranen Raum bzw. in trockenen Tropenwald sinnvoll (siehe Abb. 3.2), wo sie die&lt;br /&gt;
Vorteile des Nachwachsens aus dem vorhandenen Wurzelsystem mit Erreichung von guten&lt;br /&gt;
einzelnen Stammformen kombiniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image: abb_3.2.png|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Abb. 3.2&#039;&#039;&#039;: Übergang des&lt;br /&gt;
normalen Stockausschlagwaldes&lt;br /&gt;
(oder [[Niederwald]])&lt;br /&gt;
zum falschen Hochwald&lt;br /&gt;
(futaie sur souche) durch&lt;br /&gt;
sukzessive Reduzierung der&lt;br /&gt;
Anzahl Ausschläge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nach Amorini et al. (1988)[[Referenz::Amorini et al.;1988;Amorini, E., Fabbio, G., Frattegiani, M., Manetti, M., 1988: L&#039;affraacamento die polloni: Studio&lt;br /&gt;
sugli apparati radicali in un soprassuolo avviato ad altofusto di faggio. Ann. Istit. Sperim. per la Selvic. 29: 199-253.| ]]&amp;lt;ref&amp;gt;Amorini, E., Fabbio, G., Frattegiani, M., Manetti, M., 1988: L&#039;affraacamento die polloni: Studio&lt;br /&gt;
sugli apparati radicali in un soprassuolo avviato ad altofusto di faggio. Ann. Istit. Sperim. per la Selvic. 29: 199-253.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Referenzen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter &#039;&#039;&#039;[[Bestandesform]]&#039;&#039;&#039; versteht man den charakteristischen Aspekt der Bestockung, der aus&lt;br /&gt;
ihrer Grundform und der waldbaulichen Behandlung hervorgeht. Typologisch unterscheidet man&lt;br /&gt;
grundsätzlich die folgenden Bestandesformen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abkürzung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;H: [[Hochwald]], aus flächenweiser Verjüngung stammend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;P: Hochwald, mit plenterartigem Charakter oder eigentlicher [[Plenterwald]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;M: [[Mittelwald]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;M +: = oberholzreicher Mittelwald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;M -: = oberholzarmer Mittelwald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;(M): = [[Mittelwald in Überführung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;N: [[Niederwald]];&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;(N): = [[Niederwald in Überführung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vollständigkeit halber kann man diesen gebräuchlichen Formen noch die &#039;&#039;&#039;Überhälter&#039;&#039;&#039;, die&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Waldweide&#039;&#039;&#039; (oder Wytweide) und weitere kaum mehr übliche Formen agro-forstlicher&lt;br /&gt;
Mischnutzung wie etwa die &#039;&#039;&#039;Selven&#039;&#039;&#039; (oder Fruchtplantage, Fruchthaine) oder den &#039;&#039;&#039;Schneitelbetrieb&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
(abschneiden von belaubten Ästen zur Gewinnung von Futter und Streu) und&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kopfholzbetrieb&#039;&#039;&#039; (z.B. zur Gewinnung von Ruten für die Korbflechterei) hinzufügen sowie die&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Korkgewinnungsplantagen&#039;&#039;&#039; sowie verschiedene Formen von Plantagenwirtschaft oder&lt;br /&gt;
Lignikultur, z.B. Pappelkulturen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Bestandesform]]&lt;br /&gt;
[[Category:Hochwald]]&lt;br /&gt;
[[Category:Plenterwald]]&lt;br /&gt;
[[Category:Mittelwald]]&lt;br /&gt;
[[Category:Mittelwald in Überführung]]&lt;br /&gt;
[[Category:Niederwald]]&lt;br /&gt;
[[Category:Niederwald in Überführung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>147.87.242.117</name></author>
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		<title>3.1.2 Grundformen</title>
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		<updated>2017-02-08T15:25:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;147.87.242.117: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Aufgrund der Erneuerungsart unterscheidet man zwei &#039;&#039;&#039;Grundformen&#039;&#039;&#039; des Waldes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*den &#039;&#039;&#039;[[Niederwald]]&#039;&#039;&#039; (N) aus ausschliesslich vegetativer Vermehrungsart, bestehend&lt;br /&gt;
meistens aus Stockausschlägen, manchmal aus &#039;&#039;&#039;Wurzelbrut&#039;&#039;&#039;;&lt;br /&gt;
*den &#039;&#039;&#039;[[Hochwald]]&#039;&#039;&#039;, der allein aus Bäumen zusammengesetzt ist, die aus Samen (sog.&#039;&#039;&#039;Kernwüchsen&#039;&#039;&#039;) entstanden sind. Er kann in der Struktur sowohl ungleichförmig, oder sogenannt &#039;&#039;&#039;plenterartig&#039;&#039;&#039; (P) oder gleichförmig (H) sein. Im letzteren Falle haben wir mit einer flächenhaften Verjüngung oder kollektiven Verjüngung zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;[[Mittelwald]]&#039;&#039;&#039; (M) stellt eine Zwischenform dar. Er ist aus vegetativ verjüngten Elementen (im&lt;br /&gt;
wesentlichen die Hauschicht) und aus generativ verjüngten Bäumen (Kernwüchsen) zusammengesetzt&lt;br /&gt;
(Oberholz).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung „hochgewachsener Niederwald“ oder „falscher Hochwald“ (französisch: futaie&lt;br /&gt;
sur souche) ist in der Schweiz, ausser vielleicht auf der Alpensüdseite, wenig bekannt. Unter&lt;br /&gt;
diesem Ausdruck versteht man einen Stockausschlagwald welchen man aber ebenso lang wie&lt;br /&gt;
einen Hochwald wachsen lässt. Bei Hiebsreife unterscheidet er sich deshalb in seinem&lt;br /&gt;
physionomischen Aspekt kaum mehr von einem echten Hochwald. Eine solche Bestandesform&lt;br /&gt;
ist im mediterranen Raum bzw. in trockenen Tropenwald sinnvoll (siehe Abb. 3.2), wo sie die&lt;br /&gt;
Vorteile des Nachwachsens aus dem vorhandenen Wurzelsystem mit Erreichung von guten&lt;br /&gt;
einzelnen Stammformen kombiniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image: abb_3.2.png|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Abb. 3.2&#039;&#039;&#039;: Übergang des&lt;br /&gt;
normalen Stockausschlagwaldes&lt;br /&gt;
(oder [[Niederwald]])&lt;br /&gt;
zum falschen Hochwald&lt;br /&gt;
(futaie sur souche) durch&lt;br /&gt;
sukzessive Reduzierung der&lt;br /&gt;
Anzahl Ausschläge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nach Amorini et al. (1988)[[Referenz::Amorini et al.;1988;Amorini, E., Fabbio, G., Frattegiani, M., Manetti, M., 1988: L&#039;affraacamento die polloni: Studio&lt;br /&gt;
sugli apparati radicali in un soprassuolo avviato ad altofusto di faggio. Ann. Istit. Sperim. per la Selvic. 29: 199-253.| ]]&amp;lt;ref&amp;gt;Amorini, E., Fabbio, G., Frattegiani, M., Manetti, M., 1988: L&#039;affraacamento die polloni: Studio&lt;br /&gt;
sugli apparati radicali in un soprassuolo avviato ad altofusto di faggio. Ann. Istit. Sperim. per la Selvic. 29: 199-253.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Referenzen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter &#039;&#039;&#039;[[Bestandesform]]&#039;&#039;&#039; versteht man den charakteristischen Aspekt der Bestockung, der aus&lt;br /&gt;
ihrer Grundform und der waldbaulichen Behandlung hervorgeht. Typologisch unterscheidet man&lt;br /&gt;
grundsätzlich die folgenden Bestandesformen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abkürzung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;H: [[Hochwald]], aus flächenweiser Verjüngung stammend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;P: Hochwald, mit plenterartigem Charakter oder eigentlicher [[Plenterwald]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;M: [[Mittelwald]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;M +: = oberholzreicher Mittelwald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;M -: = oberholzarmer Mittelwald&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;(M): = [[Mittelwald in Überführung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;N: [[Niederwald]];&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;(N): = [[Niederwald in Überführung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vollständigkeit halber kann man diesen gebräuchlichen Formen noch die &#039;&#039;&#039;Überhälter&#039;&#039;&#039;, die&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Waldweide&#039;&#039;&#039; (oder Wytweide) und weitere kaum mehr übliche Formen agro-forstlicher&lt;br /&gt;
Mischnutzung wie etwa die &#039;&#039;&#039;Selven&#039;&#039;&#039; (oder Fruchtplantage, Fruchthaine) oder den &#039;&#039;&#039;Schneitelbetrieb&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
(abschneiden von belaubten Ästen zur Gewinnung von Futter und Streu) und&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kopfholzbetrieb&#039;&#039;&#039; (z.B. zur Gewinnung von Ruten für die Korbflechterei) hinzufügen sowie die&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Korkgewinnungsplantagen&#039;&#039;&#039; sowie verschiedene Formen von Plantagenwirtschaft oder&lt;br /&gt;
Lignikultur, z.B. Pappelkulturen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Bestandesform]]&lt;br /&gt;
[[Category:Hochwald]]&lt;br /&gt;
[[Category:Plenterwald]]&lt;br /&gt;
[[Category:Mittelwald]]&lt;br /&gt;
[[Category:Mittelwald in Überführung]]&lt;br /&gt;
[[Category:Niederwald]]&lt;br /&gt;
[[Category:Niederwald in Überführung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>147.87.242.117</name></author>
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